Siemens-Aktien durch Restrukturierungsplan von Dresser-Rand belastet

München - Die Ankündigung einer Restrukturierung beim US-Turbinenspezialisten Dresser-Rand hat die Siemens-Aktien am Montag ins Minus gedrückt. Sie gehörten mit 1,4 Prozent Abschlag zu den schwächsten DAX-Werten. Siemens will die Firma für 7,6 Mrd. Dollar (6,8 Mrd. Euro) übernehmen.

Nun kündigte der Turbinenspezialist eine Neuaufstellung, die die operativen Kosten drücken wird. Acht Prozent der Jobs sollen abgebaut werden.

Dresser-Rand hat im vierten Quartal 0,60 Dollar pro Aktie verdient, Analysten hatten in einer Reuters-Umfrage 1,30 Dollar prognostiziert. Das laste ein wenig auf der Stimmung, schließlich gebe Siemens für das Unternehmen eine Menge Geld aus, sagte ein Händler.

Eigentlich will Siemens mit dem Milliardenzukauf vom Fracking-Boom in den USA profitieren. Wegen des Ölpreisverfalls bereitet das Geschäft den Aktionären aber bereits seit einiger Zeit Bauchschmerzen. Wenngleich die Entwicklung bei Dresser-Rand nicht wirklich überrasche, sei sie der Stimmung der Anleger alles anderer als zuträglich, sagte ein anderer Händler.

Arbeitsplätze abbauen will der Öl- und Gasindustrie-Zulieferer Dresser-Rand angesichts schlechterer Perspektiven für Ölbohrungen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte