Siemens-Aktien durch Restrukturierungsplan von Dresser-Rand belastet

München - Die Ankündigung einer Restrukturierung beim US-Turbinenspezialisten Dresser-Rand hat die Siemens-Aktien am Montag ins Minus gedrückt. Sie gehörten mit 1,4 Prozent Abschlag zu den schwächsten DAX-Werten. Siemens will die Firma für 7,6 Mrd. Dollar (6,8 Mrd. Euro) übernehmen.

Nun kündigte der Turbinenspezialist eine Neuaufstellung, die die operativen Kosten drücken wird. Acht Prozent der Jobs sollen abgebaut werden.

Dresser-Rand hat im vierten Quartal 0,60 Dollar pro Aktie verdient, Analysten hatten in einer Reuters-Umfrage 1,30 Dollar prognostiziert. Das laste ein wenig auf der Stimmung, schließlich gebe Siemens für das Unternehmen eine Menge Geld aus, sagte ein Händler.

Eigentlich will Siemens mit dem Milliardenzukauf vom Fracking-Boom in den USA profitieren. Wegen des Ölpreisverfalls bereitet das Geschäft den Aktionären aber bereits seit einiger Zeit Bauchschmerzen. Wenngleich die Entwicklung bei Dresser-Rand nicht wirklich überrasche, sei sie der Stimmung der Anleger alles anderer als zuträglich, sagte ein anderer Händler.

Arbeitsplätze abbauen will der Öl- und Gasindustrie-Zulieferer Dresser-Rand angesichts schlechterer Perspektiven für Ölbohrungen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los