Sieben verbindliche Angebote für Alitalia

Rom (APA) - Sieben verbindliche Angebote sind für die Übernahme der Alitalia eingetroffen. Dies berichteten die Sonderverwalter der krisengeschüttelten italienischen Airline nach Ablauf der Frist für die Einreichung der Angebote. Diese werden jetzt von den drei Sonderverwaltern geprüft, hieß es in einer Presseaussendung am Montagabend.

Angebote trafen laut Medienangaben von der AUA-Mutter Lufthansa, von Easyjet, sowie vom US-Investmentfonds Cerberus ein. Den Bericht der Tageszeitung "Corriere della Sera", nach dem der deutsche Branchenprimus 500 Millionen Euro für Flugzeuge samt Crews und Verkehrsrechte der Alitalia ausgeben will, kommentierte die Lufthansa nicht.

Die Regierung hatte erst vergangene Woche betont, Alitalia als Ganzes verkaufen und nicht den Flugbetrieb von den Bodendiensten trennen zu wollen. Allerdings scheint fraglich, ob es überhaupt jemanden gibt, der Alitalia als Ganzes übernehmen würde - die Fluggesellschaft gilt als unsanierbar. Der Billigflieger Ryanair hatte Ende September sein Interesse zurückgezogen.

Easyjet bekundete zwar gemäß einer Mitteilung vom Montagabend ebenfalls Interesse. Allerdings will auch die britische Billigfluggesellschaft nur für bestimmte, zu ihrer Strategie passende Teile von Alitalia bieten. Am Freitag hatte die Regierung in Rom die Frist für den endgültigen Abschluss des Verkaufsprozesses verschoben: Ende April 2018 soll alles unter Dach und Fach sein.

Wien (APA) - Ein Korb mit 131 identen Drogerieprodukten kostet in Wien um 39 Prozent mehr als in München, hat die Arbeiterkammer erhoben. Sie durchstöberte dafür im Oktober 15 Super- und Drogeriemärkte in den beiden Städten.
 

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AK: Korb mit Drogeriewaren in Wien 39 Prozent teurer als in München

Aachen (APA/dpa) - Der deutsche Schmerzmittel-Hersteller Grünenthal hat auf seiner milliardenschweren Einkaufstour den US-Markt ins Visier genommen. Die Firma teilte am Mittwoch in Aachen die Übernahme des US-Vertriebsspezialisten Averitas Pharma mit. Das Unternehmen soll den Verkauf von Schmerzpflastern übernehmen, die etwa bei Gürtelrose genutzt werden.
 

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Pharmafirma Grünenthal übernimmt US-Vertriebsspezialisten

Kopenhagen (APA/Reuters) - Die weltgrößte Container-Reederei A.P. Moeller-Maersk rechnet wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China mit schwierigeren Geschäften und schränkt ihre Prognose ein. Nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal rechnet der dänische Konzern nun für das Gesamtjahr mit einem Betriebsgewinn zwischen 3,6 und 4,0 Milliarden US-Dollar (3,2 bis 3,6 Mrd. Euro).
 

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Reederei Maersk dampft wegen Handelsstreits Prognose ein