Shop Apotheke senkt Renditeziele

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Arzneimittel-Versand Shop-Apotheke hat Anleger mit einer gesenkten Ertragsprognose verprellt. Die im Kleinwerteindex SDax notierten Aktien der Internet-Apotheke fielen im frühen Handel am Mittwoch um 13,5 Prozent auf gut 39 Euro. Für 2018 rechnet das Unternehmen nur noch mit einer bereinigten Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von minus zwei Prozent.

Bisher war eine Marge von minus 0,5 Prozent angepeilt worden. Der Vorstand sei nach wie vor zuversichtlich, die zuletzt erhöhte Umsatzprognose von 540 bis 570 Millionen Euro zu erreichen, teilte Shop-Apotheke mit. Dem Unternehmen machten aber der starke Wettbewerb und der Preisdruck in Deutschland zu schaffen.

In den ersten neun Monaten konnte die Shop-Apotheke ihren Umsatz auf 388 Mio. Euro mehr als verdoppeln. Der bereinigte Betriebsverlust (Ebitda) lag bei 7,2 Mio. Euro nach einem Minus von 6,8 Mio. Euro vor Jahresfrist, die Rendite verbesserte sich auf minus 1,9 Prozent von minus 3,6 Prozent vor Jahresfrist. Das Unternehmen plant noch heuer zusätzliche Aufwendungen für Werbung im Fernsehen und im Internet, um sein Wachstum weiter voranzutreiben. Das lastet auf den Ergebnissen. Die Ertragslage soll aber unter anderem durch eine Verbesserung und Automatisierung von Prozessen schrittweise verbessert werden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte