Sherwin-Williams kauft Rivalen Valspar für 8,9 Mrd. Dollar

Cleveland (Ohio) - Der US-Lacke- und Farbenhersteller Sherwin-Williams aus den USA kauft den Rivalen Valspar für 8,9 Mrd. Dollar (7,9 Mrd. Euro). Durch die Übernahme könne Sherwin seinen Plan zur Ausweitung der Geschäfte in die Regionen Asien-Pazifik, Europa, Nahost und Afrika schneller vorantreiben, teilten die Unternehmen mit.

Zudem würden binnen zwei Jahren Synergien im Volumen von 280 Mio. Dollar erwartet. Beide Firmen zusammen kamen 2015 mit 58.000 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von 15,6 Mrd. Dollar und einen operativen Gewinn (Ebitda) von 2,8 Mrd. Dollar.

Sherwin zahlt 113 Dollar pro Valspar-Aktie. Das ist ein Aufschlag von 41 Prozent auf den Durchschnittskurs des Papiers der vergangenen 30 Tage. Am Freitag hatten Valspar-Aktien bei 83,83 Dollar geschlossen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden