Shell verdreifachte 2017 Gewinn dank Ölpreiserholung

London (APA/dpa-AFX) - Steigende Preise haben dem Öl- und Gasmulti Shell im vergangenen Jahr einen kräftigen Gewinnschub beschert. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen 2017 einen Überschuss von knapp 13 Mrd. Dollar (10,4 Mrd. Euro), um 184 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie Shell am Donnerstag mitteilte. Dabei schlug die US-Steuerreform im Schlussquartal mit rund 2 Mrd. Dollar negativ zu Buche.

Im vergangenen Jahr profitierte Shell von einer gestiegenen Förderung durch die Erschließung neuer Förderstätten und einer verbesserten Effizienz in der Raffinierung. Die Aktionäre werden mit einer stabilen Jahresdividende von 1,88 Dollar beteiligt. Erst kürzlich hatte Shell als ein Zeichen seiner neu gewonnenen Stärke das Ende der Gewinnbeteiligung in Form von Anteilen (Scrip Dividende) angekündigt. Sie wird fortan wieder in bar ausgezahlt.

2017 sei ein Jahr des Umbaus gewesen, doch Shell habe gezeigt, dass es leisten könne, was für ein "Weltklasse-Investment" nötig sei, betonte Konzernchef Ben van Beurden. Der Konzern bleibe auch 2018 seinen Zielen verpflichtet, starke Mittelzuflüsse und Ergebnisse zu erwirtschaften.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor