Shell-Quartalsgewinn wegen schwacher Ölpreise halbiert

Der vor der Fusion mit dem britischen Gasförderer BG Group stehende Energieriese Royal Dutch Shell hat im ersten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verkraften müssen. Wegen gesunkener Ölpreise sackte der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten um mehr als die Hälfte auf 3,2 Mrd. US-Dollar (2,9 Mrd. Euro) ab, wie Shell am Donnerstag mitteilte.

Das war aber immer noch mehr als die 2,5 Mrd. Dollar, die Analysten kalkuliert hatten. Auch Konkurrent BP hatte den Ölpreis-Verfall besser verkraftet als erwartet.

Shell-Chef Ben van Beurden sprach von einem schwierigen Marktumfeld. Der Konzern arbeite daher hart daran, seine Kosten im Zaum zu halten und die Gewinne vor weiteren Erosionen zu schützen. Dies geschehe unter anderem durch Unternehmensverkäufe. In diesem Jahr habe sich der Konzern bereits von Geschäften im Wert von mehr als 2 Mrd. Dollar getrennt.

Anfang April hatte Shell zudem die Übernahme der BG Group für 47 Mrd. britische Pfund (65,6 Mrd. Euro) angekündigt. Dadurch werde ein stärkeres Unternehmen entstehen, sagte van Beurden. Zudem werde sich Shells Wachstum in den strategischen Feldern Tiefseeförderung und Flüssiggas beschleunigen.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu