Shell stoppt Ölsand-Projekt in Kanada - Milliardenabschreibungen

London - Shell stoppt angesichts des Ölpreisverfalls ein Ölsandprojekt in Kanada und nimmt dafür milliardenschwere Abschreibungen in Kauf. Angesichts der niedrigen Preise müsse der Konzern auf die Kosten schauen, sagte Unternehmenschef Ben van Beurden am Dienstag.

Der Ausstieg aus dem 2013 gestarteten "Carmon Creek"-Projekt in der Provinz Alberta verursache Kosten und Wertminderungen in Höhe von umgerechnet knapp 1,37 Mrd. Euro. Der Ölpreis-Verfall zwingt die gesamte Branche dazu, die Ausgaben zu senken.

Im kanadischen Ölsand liegen große Reserven. Allerdings ist die Förderung mit hohen Investitionen verbunden. Erst vor einem Monat hatte Shell die Suche nach Öl vor der Küste Alaskas auf Eis gelegt und ebenfalls Milliarden abgeschrieben. Angesichts eines um fast die Hälfte gesunkenen operativen Ergebnis im dritten Quartal kündigte auch der norwegische Statoil -Konzern am Mittwoch an, die Investitionen um eine weiter Milliarde Dollar zu kürzen. Erst am Dienstag hatte der britische BP -Konzern zum dritten Mal in diesem Jahr seine Investitionspläne für 2015 zusammengestrichen.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft