Sharp räumt höheren Verlust im Geschäftsjahr 2015/16 ein

Der japanische Elektronikkonzern Sharp ist eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2015/16 tiefer in die roten Zahlen gerutscht als zunächst angenommen. Wegen schleppender Nachfrage aus China seien die selbst gesteckten Erwartungen nicht zu halten, teilte Sharp am Freitag mit und reagierte damit auf einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Yomiuri".

Im Oktober war die angeschlagene Firma davon ausgegangen, das Geschäftsjahr Ende März mit einem Fehlbetrag von zehn Milliarden Yen (80 Millionen Euro) abzuschließen. Insidern zufolge dürfte es sich aber eher um mehrere Zehntausend Milliarden Yen handeln.

Das schlechtere Abschneiden könnte dem Apple -Zulieferer Foxconn in die Hände spielen, der Sharp retten will. Das Unternehmen aus Taiwan will Insidern zufolge nicht mehr so viel für Sharp auf den Tisch legen wie ursprünglich geplant. Das Geschäft verzögert sich deshalb seit Wochen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden