Sharp räumt höheren Verlust im Geschäftsjahr 2015/16 ein

Der japanische Elektronikkonzern Sharp ist eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2015/16 tiefer in die roten Zahlen gerutscht als zunächst angenommen. Wegen schleppender Nachfrage aus China seien die selbst gesteckten Erwartungen nicht zu halten, teilte Sharp am Freitag mit und reagierte damit auf einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Yomiuri".

Im Oktober war die angeschlagene Firma davon ausgegangen, das Geschäftsjahr Ende März mit einem Fehlbetrag von zehn Milliarden Yen (80 Millionen Euro) abzuschließen. Insidern zufolge dürfte es sich aber eher um mehrere Zehntausend Milliarden Yen handeln.

Das schlechtere Abschneiden könnte dem Apple -Zulieferer Foxconn in die Hände spielen, der Sharp retten will. Das Unternehmen aus Taiwan will Insidern zufolge nicht mehr so viel für Sharp auf den Tisch legen wie ursprünglich geplant. Das Geschäft verzögert sich deshalb seit Wochen.

Luxemburg (APA/dpa) - Die Sozialminister def EU-Staaten haben am Montag stundenlang um die Verschärfung der Regeln gegen Sozialdumping gerungen. Auf dem Tisch lag die Reform der sogenannten Entsenderichtlinie, die den Einsatz von Beschäftigten über Grenzen hinweg in anderen EU-Ländern regelt. Die oft schlecht bezahlten EU-Ausländer sollen künftig grundsätzlich genauso entlohnt werden wie einheimische Beschäftigte.
 

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Zähes Ringen um neue EU-Regeln gegen Sozialdumping

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

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Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

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Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen