Sharp-Chef entschuldigt sich bei Aktionären für Unternehmenskrise

Osaka - Der Chef des japanische Elektronikkonzerns Sharp hat die Aktionäre für die Krise des Unternehmens um Verzeihung gebeten. "Wir entschuldigen uns vielmals dafür, dass wir nicht in der Lage waren, Ihre Erwartungen zu erfüllen", sagte Vorstandschef Kozo Takahashi am Dienstag bei der Hauptversammlung.

Trotz vereinzelter Rücktrittsforderungen wurde er im Amt bestätigt. Zugleich gaben die Anteilseigner grünes Licht für ein zweites Rettungspaket von Banken und stützten damit den Sanierungskurs.

Weil das Bildschirm-Geschäft wegen der günstigeren Konkurrenz aus anderen asiatischen Ländern einknickte, häufte Sharp im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von knapp 1,6 Milliarden Euro an. Um wieder aus den roten Zahlen zu kommen, schloss Takahashi auch eine Fusion mit einem anderen Unternehmen nicht aus: "Wir bestehen nicht darauf, dass Sharp es alleine macht", sagte er.

Wien (APA) - Der frühere Chef der Erste Bank Österreich, Thomas Uher, wird ab 15. Oktober als viertes Vorstandsmitglied der Volksbank Wien und dort das Ressort Risiko leiten. Das hat der Aufsichtsrat der Volksbank Wien AG heute, Dienstag, beschlossen.
 

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Ex-Erste-Bank-Chef Uher wird Risiko-Vorstand der Volksbank Wien

Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizer Finanzmarktaufseher gehen gegen Betrügereien mit Kryptowährungen vor: Die Finma zog Anbieter aus dem Verkehr, die Kunden über das Internet die selbst erfundene Scheinkryptowährung E-Coin angeboten haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilten.
 

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Schweiz stoppt Coin-Betrüger - Warnung vor Scheinwährungen

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Regierung will die Neuverschuldung im kommenden Jahr unter die Marke von drei Prozent drücken. 2017 sei man auf gutem Wege, die angepeilten 3,1 Prozent zu erreichen, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Dienstag. In den letzten Jahren wurde die in den europäischen Verträgen festgelegte Defizit-Obergrenze von drei Prozent im Verhältnis zum BIP teils sehr deutlich verfehlt.
 

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Spaniens Regierung bei Defizitziel zuversichtlich