Sharp-Chef entschuldigt sich bei Aktionären für Unternehmenskrise

Osaka - Der Chef des japanische Elektronikkonzerns Sharp hat die Aktionäre für die Krise des Unternehmens um Verzeihung gebeten. "Wir entschuldigen uns vielmals dafür, dass wir nicht in der Lage waren, Ihre Erwartungen zu erfüllen", sagte Vorstandschef Kozo Takahashi am Dienstag bei der Hauptversammlung.

Trotz vereinzelter Rücktrittsforderungen wurde er im Amt bestätigt. Zugleich gaben die Anteilseigner grünes Licht für ein zweites Rettungspaket von Banken und stützten damit den Sanierungskurs.

Weil das Bildschirm-Geschäft wegen der günstigeren Konkurrenz aus anderen asiatischen Ländern einknickte, häufte Sharp im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von knapp 1,6 Milliarden Euro an. Um wieder aus den roten Zahlen zu kommen, schloss Takahashi auch eine Fusion mit einem anderen Unternehmen nicht aus: "Wir bestehen nicht darauf, dass Sharp es alleine macht", sagte er.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte