Sharp-Chef entschuldigt sich bei Aktionären für Unternehmenskrise

Osaka - Der Chef des japanische Elektronikkonzerns Sharp hat die Aktionäre für die Krise des Unternehmens um Verzeihung gebeten. "Wir entschuldigen uns vielmals dafür, dass wir nicht in der Lage waren, Ihre Erwartungen zu erfüllen", sagte Vorstandschef Kozo Takahashi am Dienstag bei der Hauptversammlung.

Trotz vereinzelter Rücktrittsforderungen wurde er im Amt bestätigt. Zugleich gaben die Anteilseigner grünes Licht für ein zweites Rettungspaket von Banken und stützten damit den Sanierungskurs.

Weil das Bildschirm-Geschäft wegen der günstigeren Konkurrenz aus anderen asiatischen Ländern einknickte, häufte Sharp im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von knapp 1,6 Milliarden Euro an. Um wieder aus den roten Zahlen zu kommen, schloss Takahashi auch eine Fusion mit einem anderen Unternehmen nicht aus: "Wir bestehen nicht darauf, dass Sharp es alleine macht", sagte er.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London