Serbische Telekom Srbija: 1,2 Milliarden Euro als Höchstgebot

Belgrad/Wien - Keiner der acht potenziellen Käufer des Mehrheitsanteils an der serbischen Telekom Srbija hat dafür mehr als 1,2 Mrd. Euro angeboten. Die serbische Regierung habe sich für den 58-prozentigen Anteil zuvor 1,5 Mrd. Euro erhofft, berichtet die Belgrader Tageszeitung "Politika" heute, Freitag. Der Verkauf soll inoffiziellen Quellen zufolge noch vor Ende November abgeschlossen sein.

Der derzeitige Wert der Telekom Srbija wurde offiziell nicht angegeben, vor vier Jahren war er auf 2,2 Mrd. Euro geschätzt worden. Die damalige Regierung hatte beim Privatisierungsversuch vom einzigen Bieter, der Telekom Austria, 1,4 Mrd. Euro für einen 51-prozentigen Anteil verlangt. Der Verkauf war gescheitert.

Der serbische Staat ist mit 58,11 Prozent an der serbischen Telekom beteiligt, 20 Prozent sind im Besitz vom Unternehmen, der Rest befindet sich in den Händen von Kleinaktionären.

Hongkong (APA/dpa) - Das starke Wachstum des Welthandels und bessere Aussichten in China sorgen für stabiles Wachstum in den Ländern Asiens. Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hielt am Dienstag in Hongkong ihre Prognose aufrecht, dass die asiatischen Volkswirtschaften im laufenden Jahr um 5,9 Prozent wachsen werden. Für 2018 rechneten die Ökonomen mit 5,8 Prozent.
 

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Asiatische Länder profitieren von Welthandel und neuer Kraft Chinas

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine chinesische Investorengruppe hat ihren Plan für einen Einstieg beim digitalen Kartendienst Here nach eigenen Angaben wegen Bedenken aus den USA aufgegeben. Das Angebot für eine Übernahme von zehn Prozent an der mehrheitlich von BMW, Daimler und Audi gehaltenen Firma sei zurückgezogen worden, weil man keine Zustimmung der US-Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) erhalten habe.
 

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Chinesische Investoren machen Rückzieher beim Kartendienst Here

Halle (APA/AFP) - Wer erfährt, dass seine geleistete Arbeit sinnlos war, strengt sich künftig im Job weniger an. Das beobachteten Wissenschafter vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einem Verhaltensexperiment, wie sie am Dienstag erklärten. Demnach wirkt sich die Bedeutsamkeit einer erledigten Aufgabe "sehr stark" darauf aus, wie motiviert Angestellte künftig arbeiten.
 

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Sinnlose Aufgaben senken zukünftige Motivation von Mitarbeitern