Serbische Regierung führt erneut Zuschüsse für Investoren ein

Belgrad - Nach fast zweijähriger Pause führt die serbische Regierung erneut Zuschüsse für Investoren ein. Wie die Tageszeitung "Blic" am Wochenende berichtete, sollen Neueinstellungen mit bis zu 7.000 Euro pro Arbeitsplatz gefördert werden.

Die Höhe des Zuschusses hängt entsprechend der Regierungsverordnung vom Standort des Betriebs ab, wobei die Zahlungen in unterentwickelteren Regionen höher liegen sollen. Mit staatlicher Finanzhilfe können Unternehmen rechnen, die in die Produktion oder Dienstleistungen, die Gegenstand des internationalen Handels sein können, sowie in strategische Projekte investieren.

Als Alternative zu einem Zuschuss pro Arbeitsplatz wird Investoren die Möglichkeit geboten, einen Teil der Investition vom Staat zurückerstattet zu bekommen. Bei Investitionen von mehr als 100 Mio. Euro sollen vom Staat 17 Prozent zurückbezahlt werden, bei kleineren Investitionen soll die Rückerstattung höher liegen, berichtete die Tageszeitung.

Die Investoren, die sich um Staatshilfe bemühen, müssen sich allerdings verpflichten, ihren Beschäftigten Löhne auszuzahlen, die um 20 Prozent über dem Mindestlohn - derzeit knapp 22.000 Dinar (182,72 Euro) - liegen. Auch soll die Tätigkeit mindestens drei Jahre lang aufrechterhalten werden.

Die Arbeitslosigkeit in Serbien liegt nach offiziellen Angaben bei etwa 20 Prozent. Inoffiziellen Schätzungen zufolge dürfte sie jedoch wesentlich höher sein.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los