Serbische Regierung führt erneut Zuschüsse für Investoren ein

Belgrad - Nach fast zweijähriger Pause führt die serbische Regierung erneut Zuschüsse für Investoren ein. Wie die Tageszeitung "Blic" am Wochenende berichtete, sollen Neueinstellungen mit bis zu 7.000 Euro pro Arbeitsplatz gefördert werden.

Die Höhe des Zuschusses hängt entsprechend der Regierungsverordnung vom Standort des Betriebs ab, wobei die Zahlungen in unterentwickelteren Regionen höher liegen sollen. Mit staatlicher Finanzhilfe können Unternehmen rechnen, die in die Produktion oder Dienstleistungen, die Gegenstand des internationalen Handels sein können, sowie in strategische Projekte investieren.

Als Alternative zu einem Zuschuss pro Arbeitsplatz wird Investoren die Möglichkeit geboten, einen Teil der Investition vom Staat zurückerstattet zu bekommen. Bei Investitionen von mehr als 100 Mio. Euro sollen vom Staat 17 Prozent zurückbezahlt werden, bei kleineren Investitionen soll die Rückerstattung höher liegen, berichtete die Tageszeitung.

Die Investoren, die sich um Staatshilfe bemühen, müssen sich allerdings verpflichten, ihren Beschäftigten Löhne auszuzahlen, die um 20 Prozent über dem Mindestlohn - derzeit knapp 22.000 Dinar (182,72 Euro) - liegen. Auch soll die Tätigkeit mindestens drei Jahre lang aufrechterhalten werden.

Die Arbeitslosigkeit in Serbien liegt nach offiziellen Angaben bei etwa 20 Prozent. Inoffiziellen Schätzungen zufolge dürfte sie jedoch wesentlich höher sein.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor