Serbische Regierung führt erneut Zuschüsse für Investoren ein

Belgrad - Nach fast zweijähriger Pause führt die serbische Regierung erneut Zuschüsse für Investoren ein. Wie die Tageszeitung "Blic" am Wochenende berichtete, sollen Neueinstellungen mit bis zu 7.000 Euro pro Arbeitsplatz gefördert werden.

Die Höhe des Zuschusses hängt entsprechend der Regierungsverordnung vom Standort des Betriebs ab, wobei die Zahlungen in unterentwickelteren Regionen höher liegen sollen. Mit staatlicher Finanzhilfe können Unternehmen rechnen, die in die Produktion oder Dienstleistungen, die Gegenstand des internationalen Handels sein können, sowie in strategische Projekte investieren.

Als Alternative zu einem Zuschuss pro Arbeitsplatz wird Investoren die Möglichkeit geboten, einen Teil der Investition vom Staat zurückerstattet zu bekommen. Bei Investitionen von mehr als 100 Mio. Euro sollen vom Staat 17 Prozent zurückbezahlt werden, bei kleineren Investitionen soll die Rückerstattung höher liegen, berichtete die Tageszeitung.

Die Investoren, die sich um Staatshilfe bemühen, müssen sich allerdings verpflichten, ihren Beschäftigten Löhne auszuzahlen, die um 20 Prozent über dem Mindestlohn - derzeit knapp 22.000 Dinar (182,72 Euro) - liegen. Auch soll die Tätigkeit mindestens drei Jahre lang aufrechterhalten werden.

Die Arbeitslosigkeit in Serbien liegt nach offiziellen Angaben bei etwa 20 Prozent. Inoffiziellen Schätzungen zufolge dürfte sie jedoch wesentlich höher sein.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte