Seoul: Nordkoreas Wirtschaft 2014 um 1,0 Prozent gewachsen

Nordkoreas Wirtschaft wächst. Vor allem der Bausektor hat das Wachstum befeuert. Rückgänge gibt es hingegen bei der Rohstoff-Förderung

Seoul - Die Wirtschaft des weithin abgeschotteten Nordkorea ist 2014 nach Schätzungen aus Südkorea das vierte Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum des Nachbarlandes sei im Jahresvergleich bei 1,0 Prozent gelegen und sich somit leicht verlangsamt, hieß es am Freitag in einem Bericht der Zentralbank in Seoul. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2013 nach Angaben der Bank of Korea um 1,1 Prozent zu.

Das kommunistische Regime in Pjöngjang selbst gibt keine Daten bekannt.

Während die Bautätigkeiten anstiegen, gingen den Schätzungen zufolge sowohl die Agrarproduktion als auch die Förderung von Rohstoffen wie Kohle und Eisenerz in Nordkorea zurück. Die Exporte seien um 1,7 Prozent auf 3,16 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro) gefallen, die Importe, darunter vor allem von Maschinen und Textilien, jedoch um fast acht Prozent auf 4,45 Mrd. Dollar gestiegen. Rund 80 Prozent des nordkoreanischen Außenhandels laufen über die Grenze mit China.

Nach den Schätzungen aus Südkorea betrug 2014 das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in dem wirtschaftlich maroden, aber hochgerüsteten Nachbarland 1,39 Millionen südkoreanische Won (rund 1.100 Euro). Die Bank greift bei den BIP-Berechnungen unter anderem auf Daten von Forschungsinstituten zurück, die sich auf Nordkorea spezialisiert haben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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