Seoul: Nordkoreas Wirtschaft 2014 um 1,0 Prozent gewachsen

Nordkoreas Wirtschaft wächst. Vor allem der Bausektor hat das Wachstum befeuert. Rückgänge gibt es hingegen bei der Rohstoff-Förderung

Seoul - Die Wirtschaft des weithin abgeschotteten Nordkorea ist 2014 nach Schätzungen aus Südkorea das vierte Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum des Nachbarlandes sei im Jahresvergleich bei 1,0 Prozent gelegen und sich somit leicht verlangsamt, hieß es am Freitag in einem Bericht der Zentralbank in Seoul. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2013 nach Angaben der Bank of Korea um 1,1 Prozent zu.

Das kommunistische Regime in Pjöngjang selbst gibt keine Daten bekannt.

Während die Bautätigkeiten anstiegen, gingen den Schätzungen zufolge sowohl die Agrarproduktion als auch die Förderung von Rohstoffen wie Kohle und Eisenerz in Nordkorea zurück. Die Exporte seien um 1,7 Prozent auf 3,16 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro) gefallen, die Importe, darunter vor allem von Maschinen und Textilien, jedoch um fast acht Prozent auf 4,45 Mrd. Dollar gestiegen. Rund 80 Prozent des nordkoreanischen Außenhandels laufen über die Grenze mit China.

Nach den Schätzungen aus Südkorea betrug 2014 das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in dem wirtschaftlich maroden, aber hochgerüsteten Nachbarland 1,39 Millionen südkoreanische Won (rund 1.100 Euro). Die Bank greift bei den BIP-Berechnungen unter anderem auf Daten von Forschungsinstituten zurück, die sich auf Nordkorea spezialisiert haben.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

Newsticker

Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

Newsticker

Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

Newsticker

Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an