Sentix - Börsianer befürchten Rezession in Eurozone

Berlin (APA/Reuters) - Trotz der Stützungsmaßnahmen der EZB droht der Eurozone nach Ansicht von Börsianern eine Rezession. Das Konjunkturbarometer der Investmentberatung Sentix brach im September um 12,5 auf minus 9,8 Punkte ein. Wie Sentix am Montag zu seiner Umfrage unter gut 900 Anlegern mitteilte, ist das der niedrigste Stand seit Juli 2013.
Sowohl das Barometer für die Lage- als auch der Indikator für die Erwartungen liegt im negativen Bereich. "Das signalisiert, dass die Wirtschaft der Eurozone zurück in die Rezession gefallen ist", erläuterte Sentix-Analyst Sebastian Wanke.

An den Zahlen sei insbesondere der Einbruch bei der Einschätzung der Lage bemerkenswert, der so stark ausfiel wie nie zuvor seit Einführung der Umfrage im Jahr 2003. Es sei eine "enorme Ernüchterung" unter den Anlegern vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts und den damit verbundenen Sanktionen eingekehrt. "In diesem Licht erscheint dann auch die weiterhin sehr hohe Arbeitslosenquote der Eurozone in Kombination mit der rekordniedrigen Inflation wieder bedrohlicher", sagte Wanke.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte erst vorige Woche die Zinsen auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt und zudem den Ankauf von Kreditverbriefungen beschlossen. Sie stemmt sich damit gegen die Gefahr eines Preisverfalls auf breiter Front, der zu einem Teufelskreis aus sinkenden Löhnen und nachlassenden Investitionen führen kann. Zuletzt waren die Preise bei einer Inflationsrate von 0,3 Prozent kaum noch gestiegen. Die Wirtschaft der Währungsunion hatte im zweiten Quartal stagniert.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen