Semperit - Umsatz im 1. Quartal stabil, EBIT deutlich gestiegen

Wien - Der börsennotierte Gummi- und Kautschukhersteller Semperit hat im ersten Quartal 2015 bei stabilem Umsatz seinen Betriebsgewinn deutlich gesteigert. Während die Erlöse um 0,9 Prozent auf 219,5 Mio. Euro zulegten, wurde das EBIT um 22,2 Prozent auf 18,6 Mio. Euro gesteigert, wie das Unternehmen am Donnerstag früh ad hoc mitteilte.

Das Ergebnis nach Steuern ging allerdings im ersten Quartal von 12,6 Mio. auf 10,1 Mio. Euro zurück, was mit Fremdwährungseffekten und höheren Zinsaufwendungen begründet wird.

Semperit habe sich im ersten Quartal entgegen dem schwachen Markt gut entwickelt, sagte Semperit-Chef Thomas Fahnemann laut Mitteilung. "Selbst unsere zusätzlichen Kapazitäten sind dank unserer fokussierten Vertriebsstrategie gut ausgelastet, was sich entsprechend positiv auf unsere Profitabilität auswirkte."

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fahnemann keine wesentliche Veränderung der Marktbedingungen. "Die generelle Nachfrageschwäche im Sektor Industrie des Jahres 2015 dürfte konjunkturbedingt auch 2016 weiter anhalten."

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro