Semperit nimmt weltweit alle Werke unter die Lupe

Wien (APA) - Der frisch aufgelegte Restrukturierungsplan bei Semperit sieht vor, dass nun sämtliche Werke auf ihre Profitabilität hin geprüft und wenn nötig verkleinert werden. "Wir haben über 20 Produktionsstandorte, die sehen wir uns einen nach dem anderen an", sagte Investor-Relations-Chef Stefan Marin am Montag zur APA. "Von Schließungen sind wir weit entfernt, es geht um 'Optimierungen'".

Weltweit beschäftigt Semperit rund 6.500 Mitarbeiter, etwas über 800 davon in Österreich. In dem Werk im niederösterreichischen Wimpassing werden etwa Operationshandschuhe (bei Sempermed) hergestellt. "Die sind sehr profitabel", betonte Marin. An dem Standort würden beispielsweise auch Schläuche (bei Semperflex) und Handläufe für Rolltreppen hergestellt.

Die im Frühjahr vom Vorstand angekündigte Wertberichtigung im Bereich Sempermed wurde bereits durchgezogen. "Die haben wir schon im ersten Halbjahr gemacht und publiziert", so der IR-Manager. 26 Mio. Euro mussten abgeschrieben werden.

Die Ergebnisse für das dritte Quartal werden Mitte November bekanntgegeben.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen