Semperit nimmt weltweit alle Werke unter die Lupe

Wien (APA) - Der frisch aufgelegte Restrukturierungsplan bei Semperit sieht vor, dass nun sämtliche Werke auf ihre Profitabilität hin geprüft und wenn nötig verkleinert werden. "Wir haben über 20 Produktionsstandorte, die sehen wir uns einen nach dem anderen an", sagte Investor-Relations-Chef Stefan Marin am Montag zur APA. "Von Schließungen sind wir weit entfernt, es geht um 'Optimierungen'".

Weltweit beschäftigt Semperit rund 6.500 Mitarbeiter, etwas über 800 davon in Österreich. In dem Werk im niederösterreichischen Wimpassing werden etwa Operationshandschuhe (bei Sempermed) hergestellt. "Die sind sehr profitabel", betonte Marin. An dem Standort würden beispielsweise auch Schläuche (bei Semperflex) und Handläufe für Rolltreppen hergestellt.

Die im Frühjahr vom Vorstand angekündigte Wertberichtigung im Bereich Sempermed wurde bereits durchgezogen. "Die haben wir schon im ersten Halbjahr gemacht und publiziert", so der IR-Manager. 26 Mio. Euro mussten abgeschrieben werden.

Die Ergebnisse für das dritte Quartal werden Mitte November bekanntgegeben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte