Semperit muss 1,6 Mio. Euro Kartellstrafe zahlen

Wien (APA) - Der börsenotierte österreichische Gummi- und Kautschukkonzern Semperit wurde vom Kartellgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 1,6 Mio. Euro verurteilt. Grund dafür sei eine Marktaufteilung in Joint-Venture-Verträgen, teilte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Mittwoch mit. Die Zuwiderhandlungen haben demnach von Juli 2002 bis März 2017 stattgefunden.

Im Rahmen von Joint-Venture-Verträgen zwischen Semperit und der thailändischen Sri Tang-Gruppe (STA) wurde eine exklusive Zuweisung des europäischen Marktes für den Vertrieb von gemeinsam hergestellten Produkten zugunsten von Semperit vereinbart.

Gegen die STA-Gruppe stellte das Kartellgericht nur eine Zuwiderhandlung im selben Zeitraum fest, da dieses Unternehmen einen Antrag auf Kronzeugenstatus bei der BWB stellte. Semperit und die STA-Gruppe stellten den entscheidungserheblichen Sachverhalt außer Streit, heißt es.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro