Semperit investiert 15 Mio. Euro in Tschechien

Der börsennotierte Gummi- und Kautschukhersteller Semperit erhöht seine Produktionskapazitäten im tschechischen Werk in Odry. Bis Mitte 2016 seien Investitionen in Höhe von 15 Mio. Euro geplant, um dann im Bereich Industrieschläuche um rund 40 Prozent mehr herstellen zu können, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit.

"Um unseren Wachstumskurs fortzusetzen und die starke Nachfrage bei Industrieschläuchen abzudecken, bauen wir die Produktion weiter aus", sagte der Vorstandschef der Semperit AG Holding mit Sitz in Wien, Thomas Fahnemann.

Im abgelaufenen Jahr hatte Semperit bereits mehr als 10 Mio. Euro in die Erweiterung der Hydraulikschlauch-Herstellung in Odry investiert und die Produktionskapazitäten in Tschechien damit um rund 30 Prozent erweitert. "Die im Jänner in Betrieb genommenen Hydraulikschlauch-Kapazitäten sind bereits gut gebucht", so Fahnemann. Der tschechische Standort (Semperflex Optimit) ist den Unternehmensangaben zufolge jetzt schon das größte Schlauchwerk in Europa.

Obwohl das konjunkturelle Umfeld derzeit herausfordernd sei, schätzt Semperit die mittel- bis langfristige Nachfrageentwicklung im Schlauchbereich positiv ein. So sorgten etwa der Aufholbedarf der Emerging Markets und der Ausbau der Infrastruktur für eine kontinuierliche Nachfrage nach Hydraulik- und Industrieschläuchen für Bau- und Agrarmaschinen.

Für 2015 plant die Semperit-Gruppe Anlageninvestitionen in Höhe von etwa 75 Mio. Euro - im abgelaufenen Jahr bewegte sich die Summe mit 74 Mio. Euro in etwa auf dem gleichen Niveau. Die Gruppe umfasst weltweit 20 Produktionsstandorte und zahlreiche Niederlassungen mit rund 6.900 Mitarbeitern - mehr als 800 davon sind in Österreich beschäftigt. 2014 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 930 Mio. Euro und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 136 Mio. Euro.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne