Semperit löste Kooperationsvertrag mit US-Partner

Wien/Atlanta (Georgia) (APA) - Die börsennotierte Semperit hat heute, Dienstag, einen seit 2016 bestehenden Kooperationsvertrag mit einem US-Partner aufgelöst. Die Sempertrans USA LLC und die Shaw Almex Industries Ltd. (Atlanta, Georgia) arbeiten nicht mehr am nordamerikanischen Fördergurtmarkt zusammen, wie Semperit in einer Aussendung mitteilte.

"Mit der Beendigung der Kooperation sind keine signifikanten finanziellen Auswirkungen verbunden", sagte Unternehmenssprecherin Monika Riedel zur APA. Der amerikanische Semperit-Ableger Sempertrans USA hat den Angaben zufolge eine Verkaufs- und Vertriebsorganisation für Fördergurte in Nordamerika eingerichtet, die Kunden in diesem wichtigen Markt auch künftig betreuen wird.

"Wir werden unsere technologisch ausgereiften und hochwertigen Fördergurte auch in Zukunft in Nordamerika anbieten", so der Leiter des Segments Sempertrans, Markus Keller, in einer Aussendung. Es sei "vorteilhafter für unsere Kunden", wenn die beiden Kooperationspartner unabhängig von einander agierten und so flexibler auf ihre Bedürfnisse eingehen könnten, wird Shaw-Almex-Chef Tim Shaw in der Semperit-Unternehmensmitteilung zitiert.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London