Semperit löste Kooperationsvertrag mit US-Partner

Wien/Atlanta (Georgia) (APA) - Die börsennotierte Semperit hat heute, Dienstag, einen seit 2016 bestehenden Kooperationsvertrag mit einem US-Partner aufgelöst. Die Sempertrans USA LLC und die Shaw Almex Industries Ltd. (Atlanta, Georgia) arbeiten nicht mehr am nordamerikanischen Fördergurtmarkt zusammen, wie Semperit in einer Aussendung mitteilte.

"Mit der Beendigung der Kooperation sind keine signifikanten finanziellen Auswirkungen verbunden", sagte Unternehmenssprecherin Monika Riedel zur APA. Der amerikanische Semperit-Ableger Sempertrans USA hat den Angaben zufolge eine Verkaufs- und Vertriebsorganisation für Fördergurte in Nordamerika eingerichtet, die Kunden in diesem wichtigen Markt auch künftig betreuen wird.

"Wir werden unsere technologisch ausgereiften und hochwertigen Fördergurte auch in Zukunft in Nordamerika anbieten", so der Leiter des Segments Sempertrans, Markus Keller, in einer Aussendung. Es sei "vorteilhafter für unsere Kunden", wenn die beiden Kooperationspartner unabhängig von einander agierten und so flexibler auf ihre Bedürfnisse eingehen könnten, wird Shaw-Almex-Chef Tim Shaw in der Semperit-Unternehmensmitteilung zitiert.

Hamburg (APA/dpa) - Das Internet als Vertriebsweg für Waren aller Art wächst kräftig. Die Verbraucher in Deutschland kauften im vergangenen Jahr Waren für 58,5 Mrd. Euro im Internet, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) am Montag in Hamburg mit. Das entsprach einer Steigerung von knapp elf Prozent.
 

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Deutsche kauften 2017 um 58,5 Mrd. Euro im Internet ein

Wien/Warschau (APA) - Der börsennotierte Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom muss um einen langjährigen Großkunden zittern. Die polnische Regierung will das Lkw-Mautsystem von staatlichen Stellen betreiben lassen und hat die seit Dezember 2016 laufende Ausschreibung gestoppt. Der bis November 2018 laufende Vertrag mit Kapsch bleibt aber aufrecht.
 

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Polen stoppt Maut-Ausschreibung: Kapsch zittert um Großkunden

München (APA/dpa) - Unternehmer und Forscher beklagen fehlende oder veraltete Rechtsvorschriften für Drohnen, Lufttaxis und andere neue Mobilitätsdienste. Staatliche Reglementierung sei heute oft das größte Problem, sagte der Chef der Airbus-Rüstungs- und Raumfahrtsparte, Dirk Hoke, am Montag auf der Innovationskonferenz DLD in München.
 

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Tech-Pioniere beklagen bürokratische Hürden