Semperit 2014 mit etwas weniger Gewinn - Höhere Steuern belasteten

Der heimische Gummi- und Kautschukhersteller Semperit hat im Geschäftsjahr 2014 etwas weniger Gewinn gemacht. Das Ergebnis nach Steuern belief sich aufgrund eines höheren Aufwands für Steuern aus Vorperioden und Steuerbuchungen im Zusammenhang mit der Konsolidierungsumstellung auf 49,7 Mio. Euro, nach 54,9 Mio. Euro im Jahr davor.

Das Betriebsergebnis (Ebit) erhöhte sich leicht um 0,8 Prozent auf 88,5 Mio. Euro. Das kleine Ebit-Plus sei von höheren Umsätzen und einem positiven Effekt als Folge der Konsolidierungsumstellung der thailändischen Joint Venture-Gesellschaft Siam Sempermed Corp. Ltd. von Voll- auf at-equity-Konsolidierung getragen gewesen, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit.

Der Umsatz von Semperit stieg aufgrund von hohen Kapazitätsauslastungen im Geschäftsbereich Medizin und Industrie um 2,6 Prozent auf 930,4 Mio. Euro. Durch höhere Vertriebsleistungen habe man die negativen Preiseffekte aufgrund von tiefen Rohstoffpreisen überkompensieren können, hieß es in der Mitteilung.

"Wir sind gut unterwegs, auch wenn wichtige Etappen noch vor uns liegen", so Semperit-Chef Thomas Fahnemann. Man sei "gut positioniert" um auch in den kommenden Jahren bei schwieriger Konjunktur weiter zu wachsen. Semperit hat im Jahr 2014 insgesamt 74,4 Mio. Euro nach 49,7 Mio. Euro im Jahr davor in den Ausbau und die Modernisierung seiner Fabriken investiert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte