Semperit 2014 mit etwas weniger Gewinn - Höhere Steuern belasteten

Der heimische Gummi- und Kautschukhersteller Semperit hat im Geschäftsjahr 2014 etwas weniger Gewinn gemacht. Das Ergebnis nach Steuern belief sich aufgrund eines höheren Aufwands für Steuern aus Vorperioden und Steuerbuchungen im Zusammenhang mit der Konsolidierungsumstellung auf 49,7 Mio. Euro, nach 54,9 Mio. Euro im Jahr davor.

Das Betriebsergebnis (Ebit) erhöhte sich leicht um 0,8 Prozent auf 88,5 Mio. Euro. Das kleine Ebit-Plus sei von höheren Umsätzen und einem positiven Effekt als Folge der Konsolidierungsumstellung der thailändischen Joint Venture-Gesellschaft Siam Sempermed Corp. Ltd. von Voll- auf at-equity-Konsolidierung getragen gewesen, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit.

Der Umsatz von Semperit stieg aufgrund von hohen Kapazitätsauslastungen im Geschäftsbereich Medizin und Industrie um 2,6 Prozent auf 930,4 Mio. Euro. Durch höhere Vertriebsleistungen habe man die negativen Preiseffekte aufgrund von tiefen Rohstoffpreisen überkompensieren können, hieß es in der Mitteilung.

"Wir sind gut unterwegs, auch wenn wichtige Etappen noch vor uns liegen", so Semperit-Chef Thomas Fahnemann. Man sei "gut positioniert" um auch in den kommenden Jahren bei schwieriger Konjunktur weiter zu wachsen. Semperit hat im Jahr 2014 insgesamt 74,4 Mio. Euro nach 49,7 Mio. Euro im Jahr davor in den Ausbau und die Modernisierung seiner Fabriken investiert.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht