Semperit übernimmt deutschen Fensterprofilhersteller Leeser

Wien - Der Gummi- und Kautschukhersteller Semperit übernimmt den deutschen Fensterprofil-Hersteller Leeser. Das Unternehmen produziert Gummidichtungen und erzielte 2014 mit 200 Mitarbeitern rund 37 Mio. Euro Umsatz. Leeser sei "eine sehr gute Ergänzung", sagte Semperit-Chef Thomas Fahnemann am Montag zur APA. Das Unternehmen werde in den Semperit-Konzern integriert und stärke das Segment Semperform.

Die Kaufverträge sind am 19. März 2015 unterzeichnet worden. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Zukauf steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Das Closing der Übernahme erwarte man im zweiten Quartal 2015, teilte Semperit am Montag mit.

Leeser betreibt zwei Produktionsstandorte in der Nähe von Düsseldorf. Der Vertriebsfokus des 1968 gegründeten Unternehmens liegt auf Westeuropa, vor allem Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kopenhagen (APA/dpa) - Die dänische Regierung prüft die Einführung einer Pkw-Maut für Ausländer. Die Regelung könnte ab 2020 gelten und jährlich 300 Mio. Kronen (rund 40 Mio. Euro) in die Staatskassa spülen, wie die Nachrichtenagentur Ritzau am Freitag berichtete. Demnach sollen ausländische Autofahrer bis zu 130 Euro im Jahr zahlen, um auf dänischen Straßen fahren zu dürfen.
 

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Dänemark prüft Maut auch für ausländische Autofahrer

New York/Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom steuert mit ihrer Erfolgstochter T-Mobile US Insidern zufolge auf eine milliardenschwere Mobilfunkhochzeit am umkämpften amerikanischen Markt zu. T-Mobile US und der Rivale Sprint stünden in ihren Fusionsgesprächen vor einem Durchbruch, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen.
 

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T-Mobile US und Sprint vor Einigung zur Mega-Fusion

München/Paris (APA/Reuters) - Der deutsche Industriekonzern Siemens und der französische Zughersteller Alstom stehen vor einer möglichen Vereinigung ihrer Bahntechnik-Geschäfte. Ein Zusammenschluss unter der Führung von Siemens könnte am 26. September bekanntgegeben werden, berichtete die in Paris erscheinende Zeitung "Le Monde" am Freitag unter Berufung auf Eingeweihte. Beide Konzerne lehnten Stellungnahmen ab.
 

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Siemens und Alstom stehen vor Bahntechnik-Bündnis