Semperit übernimmt deutschen Fensterprofilhersteller Leeser

Wien - Der Gummi- und Kautschukhersteller Semperit übernimmt den deutschen Fensterprofil-Hersteller Leeser. Das Unternehmen produziert Gummidichtungen und erzielte 2014 mit 200 Mitarbeitern rund 37 Mio. Euro Umsatz. Leeser sei "eine sehr gute Ergänzung", sagte Semperit-Chef Thomas Fahnemann am Montag zur APA. Das Unternehmen werde in den Semperit-Konzern integriert und stärke das Segment Semperform.

Die Kaufverträge sind am 19. März 2015 unterzeichnet worden. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Zukauf steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Das Closing der Übernahme erwarte man im zweiten Quartal 2015, teilte Semperit am Montag mit.

Leeser betreibt zwei Produktionsstandorte in der Nähe von Düsseldorf. Der Vertriebsfokus des 1968 gegründeten Unternehmens liegt auf Westeuropa, vor allem Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"