Semperit übernimmt deutschen Fensterprofilhersteller Leeser

Wien - Der Gummi- und Kautschukhersteller Semperit übernimmt den deutschen Fensterprofil-Hersteller Leeser. Das Unternehmen produziert Gummidichtungen und erzielte 2014 mit 200 Mitarbeitern rund 37 Mio. Euro Umsatz. Leeser sei "eine sehr gute Ergänzung", sagte Semperit-Chef Thomas Fahnemann am Montag zur APA. Das Unternehmen werde in den Semperit-Konzern integriert und stärke das Segment Semperform.

Die Kaufverträge sind am 19. März 2015 unterzeichnet worden. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Zukauf steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Das Closing der Übernahme erwarte man im zweiten Quartal 2015, teilte Semperit am Montag mit.

Leeser betreibt zwei Produktionsstandorte in der Nähe von Düsseldorf. Der Vertriebsfokus des 1968 gegründeten Unternehmens liegt auf Westeuropa, vor allem Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab