Semperit: Sozialplan für Werksschließung in Frankreich

Wien (APA) - Der börsennotierte Gummi- und Kautschukkonzern Semperit ist bei der Schließung eines Werks in Frankreich einen Schritt weiter. Heute hat die französische Tochtergesellschaft mit den Arbeitnehmervertretern "einen Sozialplan im Zusammenhang mit der Schließung der Produktionsstätte im französischen Argenteuil unterzeichnet", teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Wie französische Medien berichten, soll die Produktion bis Jahresende eingestellt werden. Demnach sollen die Spezialfördergurte, auf die das Werk spezialisiert ist, künftig in Polen produziert werden.

Semperit hatte bereits im Juni bekanntgegeben, dass eine Schließung geprüft werde. 64 Mitarbeiter bei der Tochter Sempertrans France Belting Technology (SFBT) sind betroffen. "Die Vereinbarung wird den französischen Arbeitsbehörden zur Genehmigung vorgelegt, die ihre Entscheidung voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen bekanntgeben werden", so das Unternehmen. Die Gruppe rechnet durch die Sparmaßnahmen mit Einmalbelastungen und außerordentlichen Aufwendungen in der Höhe von über 10 Mio. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte