Semperit - Analysten erwarten negatives Nettoergebnis im Q1

Wien (APA) - Der mitten im Restrukturierungsprozess steckende Gummikonzern Semperit dürfte das Jahr 2018 mit einem Nettoverlust beginnen. Analysten der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) rechnen für das erste Quartal im Schnitt mit einem Nettoergebnis von minus 1,2 Mio. Euro.

Im Vorjahreszeitraum stand unterm Strich noch ein klares Plus von 62,9 Mio. Euro zu Buche. Die Experten der Erste Group verweisen auf positive Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem Ende des Joint Venture in Thailand. Diese hätten die Ergebnisse im ersten Quartal 2017 nach oben getrieben.

Bereits im Gesamtjahr 2017 schrieb Semperit aufgrund von Einmalbelastungen und Restrukturierungsmaßnahmen einen Nettoverlust von 26,4 Mio. Euro. Einen Ausblick für 2018 gab das Unternehmen wegen der laufenden Transformation damals nicht. Der Abschluss der Restrukturierungen ist für Ende 2020 geplant.

Trotz des Nettoverlusts dürfte sich im ersten Quartal 2018 operativ ein kleines Plus ausgehen. Allerdings schmilzt das Betriebsergebnis (Ebit) laut den Analystenprognosen von 86,4 Mio. auf 5,6 Mio. Euro zusammen. Bei den Umsätzen wird dagegen lediglich ein moderater Rückgang von sechs Prozent auf 216,3 Mio. Euro gesehen.

Semperit wird am morgigen Freitag seine Zwischenbilanz für das erste Jahresviertel veröffentlichen.

Semperit - Analystenschätzungen für das erste Quartal 2018 (in Mio. Euro):

~ Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 216,3 229,3 -6% EBIT 5,6 86,4 -94% Nettogewinn (nach Minderheiten) -1,2 62,9 n.v. ~

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte