Semper Constantia übernimmt drei Ex-Deutsche Bank-Österreich-Chefs

Die Semper Constantia Privatbank des Industriellen Hans-Peter Haselsteiner erweitert ihren Vorstand um drei ehemalige Vorstände der Deutschen Bank Österreich. Neuer CEO der Bank ist seit 7. April Bernhard Ramsauer, der per Ende März als Vorstandschef der Deutschen Bank Österreich ausgeschieden ist. Auch seine beiden Mitvorstände, Ulrich Kallausch und und Harald Friedrich, wechseln zur Privatbank.

Die bisherigen Vorstände der Semper Constantia, Dietmar Baumgartner und Peter Reisenhofer, verbleiben in der Bank. Baumgartner wird als stellvertretender CEO die Rolle des Marktvorstandes und Finanzvorstandes (CFO) übernehmen, Reisenhofer ab sofort die Geschäftsführung der Kapitalanlagegesellschaft Semper Constantia Invest GmbH übernehmen, teilte die Bank am Mittwochnachmittag mit.

Das Bankhaus verwaltet derzeit nach eigenen Angaben Vermögen im Wert von mehr als 10 Mrd. Euro und erwirtschaftete ein EGT von über 10 Mio. Euro.

"Mit der Erweiterung des Vorstandes wollen wir jetzt das Geschäft mit vermögenden Privatkunden und Stiftungen weiter ausbauen und damit unser Geschäftsmodell noch stärker diversifizieren. Das Geschäft mit institutionellen Kunden und unsere besondere Expertise im Investmentfondsbereich bleibt aber weiterhin ein Kerngeschäft der Bank", so Aufsichtsratschef Erhard Grossnigg am Mittwoch in einer Presseaussendung der Bank.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen