Semper Constantia übernimmt drei Ex-Deutsche Bank-Österreich-Chefs

Die Semper Constantia Privatbank des Industriellen Hans-Peter Haselsteiner erweitert ihren Vorstand um drei ehemalige Vorstände der Deutschen Bank Österreich. Neuer CEO der Bank ist seit 7. April Bernhard Ramsauer, der per Ende März als Vorstandschef der Deutschen Bank Österreich ausgeschieden ist. Auch seine beiden Mitvorstände, Ulrich Kallausch und und Harald Friedrich, wechseln zur Privatbank.

Die bisherigen Vorstände der Semper Constantia, Dietmar Baumgartner und Peter Reisenhofer, verbleiben in der Bank. Baumgartner wird als stellvertretender CEO die Rolle des Marktvorstandes und Finanzvorstandes (CFO) übernehmen, Reisenhofer ab sofort die Geschäftsführung der Kapitalanlagegesellschaft Semper Constantia Invest GmbH übernehmen, teilte die Bank am Mittwochnachmittag mit.

Das Bankhaus verwaltet derzeit nach eigenen Angaben Vermögen im Wert von mehr als 10 Mrd. Euro und erwirtschaftete ein EGT von über 10 Mio. Euro.

"Mit der Erweiterung des Vorstandes wollen wir jetzt das Geschäft mit vermögenden Privatkunden und Stiftungen weiter ausbauen und damit unser Geschäftsmodell noch stärker diversifizieren. Das Geschäft mit institutionellen Kunden und unsere besondere Expertise im Investmentfondsbereich bleibt aber weiterhin ein Kerngeschäft der Bank", so Aufsichtsratschef Erhard Grossnigg am Mittwoch in einer Presseaussendung der Bank.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma