Semper Constantia übernimmt drei Ex-Deutsche Bank-Österreich-Chefs

Die Semper Constantia Privatbank des Industriellen Hans-Peter Haselsteiner erweitert ihren Vorstand um drei ehemalige Vorstände der Deutschen Bank Österreich. Neuer CEO der Bank ist seit 7. April Bernhard Ramsauer, der per Ende März als Vorstandschef der Deutschen Bank Österreich ausgeschieden ist. Auch seine beiden Mitvorstände, Ulrich Kallausch und und Harald Friedrich, wechseln zur Privatbank.

Die bisherigen Vorstände der Semper Constantia, Dietmar Baumgartner und Peter Reisenhofer, verbleiben in der Bank. Baumgartner wird als stellvertretender CEO die Rolle des Marktvorstandes und Finanzvorstandes (CFO) übernehmen, Reisenhofer ab sofort die Geschäftsführung der Kapitalanlagegesellschaft Semper Constantia Invest GmbH übernehmen, teilte die Bank am Mittwochnachmittag mit.

Das Bankhaus verwaltet derzeit nach eigenen Angaben Vermögen im Wert von mehr als 10 Mrd. Euro und erwirtschaftete ein EGT von über 10 Mio. Euro.

"Mit der Erweiterung des Vorstandes wollen wir jetzt das Geschäft mit vermögenden Privatkunden und Stiftungen weiter ausbauen und damit unser Geschäftsmodell noch stärker diversifizieren. Das Geschäft mit institutionellen Kunden und unsere besondere Expertise im Investmentfondsbereich bleibt aber weiterhin ein Kerngeschäft der Bank", so Aufsichtsratschef Erhard Grossnigg am Mittwoch in einer Presseaussendung der Bank.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen