Selbstbehalt für Beamte beim Arztbesuch wird auf 10 Prozent halbiert

Wien - Die Beamten müssen ab 1. April nur noch zehn Prozent Selbstbehalt beim Arztbesuch zahlen. Die Generalversammlung der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) hat beschlossen, den Behandlungsbeitrag zu halbieren. Dies bedeutet, dass die BVA "für alle behandlungsbeitragspflichtigen Leistungen" ab nächstem Monat nur mehr zehn Prozent Behandlungsbeitrag vorschreibt.

"Nach den zahlreichen Leistungsverbesserungen in den letzten Jahren setzen wir mit dieser Maßnahme einen weiteren Schritt zur finanziellen Entlastung unserer Versicherten", freut sich BVA-Generaldirektor Gerhard Vogel auf der Internetseite der BVA.

Gleichzeitig betont die BVA, es sei ihr sehr wichtig, dass der Behandlungsbeitrag nicht zu einer unzumutbaren Belastung wird. Deshalb bleibe das bestehende Nachsichtsystem nach wie vor aufrecht. Es ist deshalb weiterhin möglich, dass der Behandlungsbeitrag unter gewissen Voraussetzungen teilweise oder zur Gänze nachgesehen wird.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma