Sektmarkt weiter rückläufig - Schlumberger mit Absatzplus von 3,8 %

Der heimische Sektmarkt ist seit der Wiedereinführung der Sektsteuer im Jahr 2014 rückläufig. 2015 kam es laut AC-Nielsen-Daten zu einem Rückgang von 7,5 Prozent. Das Sekthaus Schlumberger steigerte den Absatz in diesem Umfeld laut eigenen Angaben um 3,8 Prozent, gab das Unternehmen am Mittwochnachmittag bekannt.

Im abgelaufenen verkürzten neunmonatigem Geschäftsjahr setzte Schlumberger 167,4 Mio. Euro um. Das Unternehmen stellte das bisher schiefe Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr um. Die Zahlen sind daher nicht vergleichbar. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) gab die Sektkellerei für 2015 mit 5,2 Mio. Euro an. Damit habe es erstmals seit der Sektsteuer-Einführung wieder ein leichtes Wachstum gegeben, so das Unternehmen.
Das Exportgeschäft sowie der Umsatz der Deutschland-Tochter hätten sich zuletzt stabil entwickelt. In den Niederlanden erzielte Schlumberger ein Umsatzplus von knapp 19 Prozent im Neunmonatsvergleich.
Für 2016 geht das Management von leichten Absatz- und Umsatzsteigerungen aus. Ziel sei ein gesteigertes Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland und den Niederlanden sowie dem gesamten Exportgeschäft wird von einem moderaten Wachstum ausgegangen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht