Schwierigkeiten im Diabetes-Geschäft setzen Sanofi zu

Paris (APA/Reuters) - Die Generikakonkurrenz im Diabetes-Geschäft macht Sanofi zu schaffen. Der französische Pharmakonzern schraubte seine Erwartungen für das seit einiger Zeit unter Druck stehende Kerngeschäft am Donnerstag zurück. Zwischen 2015 und 2018 sei jährlich mit einem Umsatzrückgang von sechs bis acht Prozent zu rechnen. Zuvor war Sanofi von vier bis acht Prozent ausgegangen.

Allein in diesem Jahr sei der Umsatz mit Diabetes-Medikamenten in den USA um 20 Prozent eingebrochen. Die Tendenz werde sich im vierten Quartal noch weiter verstärken, warnte Sanofi. So hatten die Drogeriekette CVS und der Versicherer United Health Sanofis Insulinmittel Lantus zugunsten des preiswerteren Generikums Basaglar von Eli Lilly von ihren Verkaufslisten gestrichen.

Für den Konzern insgesamt bekräftigte Sanofi den Ausblick für 2017 und rechnet weiterhin mit einem weitgehend stabilen Gewinn. Nach dem guten Start des neuen Hautmedikaments Dupixent in den USA hatte Sanofi erst im Sommer seine Gewinnaussichten besser eingeschätzt.

Im dritten Quartal sank der Gewinn des Unternehmens indes um 1,1 Prozent auf 2,14 Mrd. Euro. Der Umsatz legte dagegen um 4,7 Prozent auf rund neun Mrd. Euro zu. Vor allem das über ein Tauschgeschäft erworbene Geschäft mit rezeptfreien Arzneien und Gesundheitspräparaten von Boehringer Ingelheim entwickelte sich gut. Hier kletterte der Umsatz um 48,5 Prozent auf 1,13 Mrd. Euro.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne