Schwellenländer bremsen Unilever weiter aus

Die Konjunkturabkühlung in den Schwellenländern hält den Konsumgüterriesen Unilever weiter fest im Griff. Eine Wende sei dieses Jahr noch nicht in Sicht, teilte der Hersteller von Magnum-Eis, Knorr-Suppen und Dove-Seife am Dienstag mit. Nach einem Einbruch im dritten Quartal lag auch das Schlussquartal unter den Erwartungen.

Der Umsatz des Nestle -Konkurrenten stieg zwar ohne Währungseffekte und Veräußerungen um 2,1 Prozent; Analysten hatten aber im Vorfeld mit einem Plus von 2,6 Prozent gerechnet. Anleger zeigten sich enttäuscht. Unilever-Aktien verloren zum Handelsauftakt rund zwei Prozent.

Aufgrund von Sparmaßnahmen lag der operative Gewinn im vergangenen Jahr dagegen mit 7,02 Milliarden Euro leicht über den Erwartungen. Der britisch-niederländische Konzern verdient mehr als die Hälfte seines Umsatzes in Schwellenländern und wurde daher vom abgekühlten Wachstum in China, der Rezession in Brasilien und den Sanktionen des Westens gegen Russland hart getroffen. Unilever verkleinerte deshalb deutlich die Zahl seiner Produkte und strich rund 1400 Arbeitsplätze.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte