Schweizer Wirtschaft wächst heuer weniger, Aufschwung kommt 2018

Zürich (APA/sda) - Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) hat ihre Wachstumsprognose für die Schweizer Wirtschaft erneut gesenkt. Nun rechnet sie mit einem BIP-Wachstum von 0,8 Prozent, statt 1,3 Prozent wie im Juni prognostiziert. Der Aufschwung kommt dann 2018, wie die Konjunkturforschungsstelle am Donnerstag mitteilte.

Zwar habe sich der Wirtschaftsverlauf im zweiten Halbjahr deutlich verbessert. Doch das schwache Winterhalbjahr 2016/17 dämpfte die Erwartungen für das ganze Jahr, argumentieren die Ökonomen.

Für die Zukunft zeigen sie sich allerdings optimistisch. Für 2018 erhöhen die KOF-Ökonomen ihre Prognosen weiter. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) soll dann um 2,2 Prozent zulegen. Im Juni war noch von 2,1 Prozent die Rede. Die Schweizer Konjunktur werde durch die Weltwirtschaft beflügelt, die sich seit mehreren Quartalen in einem kräftigen Aufschwung befinde, heißt es weiter. Für die Jahre 2018 und 2019 erwartet die KOF eine anhaltend starke Expansion der Weltwirtschaft.

Luxemburg/Brüssel (APA) - Der EuGH-Generalanwalt hat der Raiffeisenbank St. Stefan-Jagerberg-Wolfsberg in einem Fall gegen eine kroatische Kreditnehmerin, die den Kredit nachträglich für nichtig erklären lassen wollte, den Rücken gestärkt. Das kroatische Gesetz, wonach Kreditverträge mit ausländischen Kreditgebern rückwirkend bis zu 17 Jahre für nichtig erklärt werden könnten, verstoße gegen EU-Recht.
 

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EuGH-Generalanwalt stärkt Raiffeisen Rücken gegen kroatisches Gesetz

Wien (APA) - Ein Korb mit 131 identen Drogerieprodukten kostet in Wien um 39 Prozent mehr als in München, hat die Arbeiterkammer erhoben. Sie durchstöberte dafür im Oktober 15 Super- und Drogeriemärkte in den beiden Städten.
 

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AK: Korb mit Drogeriewaren in Wien 39 Prozent teurer als in München

Aachen (APA/dpa) - Der deutsche Schmerzmittel-Hersteller Grünenthal hat auf seiner milliardenschweren Einkaufstour den US-Markt ins Visier genommen. Die Firma teilte am Mittwoch in Aachen die Übernahme des US-Vertriebsspezialisten Averitas Pharma mit. Das Unternehmen soll den Verkauf von Schmerzpflastern übernehmen, die etwa bei Gürtelrose genutzt werden.
 

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Pharmafirma Grünenthal übernimmt US-Vertriebsspezialisten