Schweizer Wirtschaft wächst heuer voraussichtlich nur um 0,5 Prozent

Der Konsens der Ökonomen für das Wirtschaftswachstum der Schweiz 2015 liegt bei 0,5 Prozent. Das hat eine Auswertung der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich ergeben. Die befragten Ökonomen haben ihre Erwartungen damit deutlich nach unten revidiert. Im Dezember lautete der Konsens noch auf ein BIP-Wachstum von 1,8 Prozent.


Im Zuge der Aufgabe des Euromindestkurses erwarteten die Ökonomen nun aber einen Rückgang der Exporte und Investitionen, heißt es in einer Mitteilung am Donnerstag. Dies wirke sich hemmend auf das Wachstum aus.

Die Prognosen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: Sie gehen von der Annahme aus, dass sich der Eurokurs in den kommenden 12 Monaten um die Marke von 1,07 Franken bewegt. Sollte sich die Wechselkurssituation stark verändern, müssten die Prognosen erneut angepasst werden.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco hatte nach dem Franken-Schock gar auf eine Neuberechnung der Konjunkturprognose verzichtet. Die Unsicherheiten angesichts der Wechselkursschwankungen seien zu groß, hieß es Anfang Februar. Die nächste reguläre Prognose des Seco wird am 19. März veröffentlicht.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"