Schweizer Wirtschaft wächst heuer voraussichtlich nur um 0,5 Prozent

Der Konsens der Ökonomen für das Wirtschaftswachstum der Schweiz 2015 liegt bei 0,5 Prozent. Das hat eine Auswertung der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich ergeben. Die befragten Ökonomen haben ihre Erwartungen damit deutlich nach unten revidiert. Im Dezember lautete der Konsens noch auf ein BIP-Wachstum von 1,8 Prozent.


Im Zuge der Aufgabe des Euromindestkurses erwarteten die Ökonomen nun aber einen Rückgang der Exporte und Investitionen, heißt es in einer Mitteilung am Donnerstag. Dies wirke sich hemmend auf das Wachstum aus.

Die Prognosen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: Sie gehen von der Annahme aus, dass sich der Eurokurs in den kommenden 12 Monaten um die Marke von 1,07 Franken bewegt. Sollte sich die Wechselkurssituation stark verändern, müssten die Prognosen erneut angepasst werden.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco hatte nach dem Franken-Schock gar auf eine Neuberechnung der Konjunkturprognose verzichtet. Die Unsicherheiten angesichts der Wechselkursschwankungen seien zu groß, hieß es Anfang Februar. Die nächste reguläre Prognose des Seco wird am 19. März veröffentlicht.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen