Schweizer Uhrenkonzerne planen Preiserhöhungen in Europa

Genf (APA/sda/awp) - Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von vergangener Woche, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, dürfte auch die Uhrenpreise in der Eurozone beeinflussen. So plant beispielsweise die Swatch Group bei einigen Marken eine Preiserhöhung um 10 Prozent.

Die Swatch Group will die Preise für gewisse Marken zwischen um 5 bis 10 Prozent erhöhen, wie Swatch-Chef Nick Hayek am Dienstag gegenüber der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg erklärte.

So dürften die Preise etwa für teure Uhren der Nobelmarken Breguet und Blancpain angehoben werden, aber auch die Marken aus dem mittleren Preissegment wie Omega oder Longines dürften davon betroffen sein.

Neben Swatch plant auch der Luxusgüterkonzern Richemont Preiserhöhungen im Euroraum. Geplant seien Aufschläge 5 bis 7 Prozent bei den Euro-Preisen, wie im Rahmen der derzeit in Genf laufenden Uhrenmesse bei dem Unternehmen bekannt wurde.