Schweizer Taschenmesser-Hersteller arbeitet an einer Smartwatch

Genf - Der Hersteller des weltberühmten Schweizer Taschenmessers, Victorinox, plant auch eine intelligente Uhr: Victorinox sei eine Marke, die auf Multifunktionalität ausgerichtet sei, sagte Firmenchef Carl Elsener der "Aargauer Zeitung" vom Dienstag. "Wir suchen deshalb bei unseren Uhren auch eine Möglichkeit, die Funktionen zu erweitern."

Die Uhr müsse aber eine lange Lebensdauer haben, im Vergleich zu einem Handy oder Computer, fügte er hinzu. Victorinox produziert neben den weltberühmten roten Taschenmessern mit dem weißen Kreuz auch Uhren, Bekleidung und Reisegepäck.

Seit Anfang des Jahres ist Victorinox in den USA, einem der wichtigsten Auslandsmärkte für die Firma, mit einem Online-Laden präsent, wie Elsener der Zeitung weiter sagte. "Im Mai folgt Deutschland und gegen Ende des Jahres auch die Schweiz."

Victorinox macht mit Taschen- und Küchenmessern derzeit rund 55 Prozent seines Umsatzes, wie Elsener sagte. "Das Swiss Army Knife ist und bleibt das Kernprodukt unserer Marke."

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden