Schweizer Stromkonzern Repower holt sich frisches Geld

Der Schweizer Stromkonzern Repower holt für seinen Umbau neue Investoren an Bord. Wie bereits letzte Woche spekuliert, werden sich die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) an Repower beteiligen. Zudem steigt der Anleger UBS Clean Energy Infrastructure ein.

Insgesamt ist eine Kapitalerhöhung von mindestens 150 Millionen Franken (135,5 Mio. Euro) vorgesehen, wie Repower am Montag mitteilte. Die beiden Hauptaktionäre, der Kanton Graubünden und die Axpo, bleiben aber bei Repower engagiert. Sie verzichten jedoch auf die Ausübung ihrer Bezugsrechte. Bisherige Aktionäre werden für je fünf gehaltene Aktien sieben neue Aktien beziehen können.

Mit den neuen Mitteln schafft Repower die Voraussetzung für den strategischen Umbau. Repower will vom Stromproduzenten und -händler zum Energiedienstleister werden.

Vorgesehen sind unter anderem Verkäufe sowie die Konzentration auf die Märkte Italien und Schweiz. Das Unternehmen hatte diese neue Richtung im Dezember angekündigt. Repower steht, wie praktisch alle Energiekonzerne, wegen der niedrigen Strompreise unter erhöhtem Druck. Letztes Jahr schrieb das Unternehmen einen Verlust von 136 Mio. Franken.

Für die vorgesehene Kapitalerhöhung findet am 21. Juni eine außerordentliche Generalversammlung statt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro