Schweizer Sensorhersteller Sensirion treibt seinen Börsengang voran

Zürich (APA/Reuters) - Der Schweizer Sensorhersteller Sensirion konkretisiert seine Pläne für einen Gang an die Schweizer Börse. Der Börsengang an der SIX solle in den kommenden Monaten stattfinden, teilte die Technologiefirma aus Stäfa am Zürichsee am Dienstag mit. Dabei sollen überwiegend Aktien des Mehrheitsaktionärs Gottlieb Knoch platziert werden.

Zusätzlich würden neue Aktien im Umfang von rund 55 Mio. Franken (47,7 Mio. Euro) emittiert. Der Nettoerlös für die neuen Aktien diene der Finanzierung von Wachstumsmöglichkeiten.

Sensirion produziert mit rund 730 Mitarbeitern Gas- und Flüssigkeitssensoren, die in Autos, Mobiltelefonen, Krankenhäuser oder petrochemischen Anlagen zum Einsatz kommen und erzielte 2017 einen Umsatz von 148 Mio. Franken sowie ein bereinigtes Ergebnis (EBITDA) von 26 Mio. Franken und eine bereinigte EBITDA-Marge von 18 Prozent.

Zu den Wettbewerbern von Sensirion zählen die deutsche Robert Bosch sowie Honeywell und Silicon Labs aus den USA. Die 20 Jahre alte Firma steht in Besitz der Gründer Moritz Lechner und Felix Mayer sowie mehrerer Investoren.

Mit dem Börsengang werde die Erweiterung der Aktionärsbasis einschließlich einiger engagierter Ankeraktionäre angestrebt. Die Gründer und Co-Verwaltungsratspräsidenten Mayer und Lechner blieben voll in Sensirion investiert.

Der Börsengang werde von Credit Suisse und JP Morgan sowie der Bank Vontobel begleitet. Daneben agierten Lazard als Finanzberater und die Homburger AG als Rechtsberater von Sensirion.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn