Schweizer senkten BIP-Prognose für 2017 erneut

Bern (APA/sda) - Die Schweiz sieht ihr Wirtschaftswachstum heuer dahinschmelzen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat seine Konjunkturprognose für 2017 weiter nach unten korrigiert - von zuletzt 1,4 Prozent im Juni auf neu 0,9 Prozent. Der Hauptgrund liege in einer neuen Berechnungsmethodik des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Neu kalkuliert das Bundesamt für Statistik (BFS) bei der Berechnung des Wirtschaftswachstums auch die Lizenzerträge aus großen Sportereignissen mit ein. Da im vergangenen Jahr die Fußball-Europameisterschaft stattfand, habe dies die BIP-Zahlen maßgeblich beeinflusst, sagt Eric Scheidegger, Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik beim Seco am Donnerstag auf Anfrage.

In der Mitteilung zur neusten Konjunkturprognose wird dies als Sondereffekt in der Branche "Unterhaltung und übrige Dienstleistungen" ausgewiesen. Dieser Effekt habe maßgeblich zur Abschwächung des BIP-Wachstums zum Jahreswechsel 2016/2017 beigetragen. Laut Scheidegger läge die Seco-Prognose ohne diesen Sondereffekt wohl bei 1,3 oder 1,4 Prozent anstatt der nun prognostizierten 0,9 Prozent. Die Fußball-EM fand 2016 in Frankreich statt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro