Schweizer Rohstoffkonzern Glencore auf Kurs

Baar (APA/sda/awp) - Der Schweizer Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore erwartet eine robuste Nachfrage nach Rohstoffen wie Kupfer, Kobalt oder Zink. Der Konzern rechnet nach wie vor mit einer fixen Basisausschüttung an die Aktionäre im kommenden Jahr von einer Mrd. Dollar (847,74 Mio. Euro).

Zusätzlich seien variable Zahlungen von mindestens 25 Prozent des operativen Free Cashflow vorgesehen, bekräftigt Glencore im Vorfeld des Investoren-Updates vom Dienstag früher gemachte Versprechungen. Bereits im laufenden Jahr hatte die Gruppe Dividendenzahlungen von 1 Milliarden vorgenommen, nachdem zuletzt auf die Ausschüttung von Dividenden verzichtet worden war.

Im Finanzmanagement strebt Glencore insgesamt weiterhin eine "konservative" Politik an, wie aus der kurzen Mitteilung hervorgeht. Die Nettoverschuldung soll dabei in einer Bandbreite von 10 bis 16 Mrd. Dollar gehalten werden.

Mitte des Jahres stand die Verschuldung im Vergleich dazu bei 13,9 Milliarden und Ende 2016 bei 15,5 Mrd. Dollar. Mittelfristig will Glencore dabei den Faktor Nettoverschuldung zum operativen Ergebnis Ebitda unterhalb von 2,0 mal halten. Auch in Sachen Profitabilität liegt Glencore auf Zielkurs.

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

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Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

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Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

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12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz