Schweizer Regierung - SNB wird Auftrag auch in Zukunft erfüllen

Die Schweizer Regierung ist überzeugt, dass die Notenbank (SNB) des Landes auch nach der Aufgabe der Kursuntergrenze von 1,20 Franken pro Euro ihre Aufgabe erfüllen wird. Die Regierung habe den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank zur Kenntnis genommen, erklärte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf am Donnerstag.

"Wir wissen, dass die Nationalbank auch in Zukunft - das ist ihr Auftrag - für monetäre Bedingungen sorgen wird, die in der Schweiz Inflation und Deflation verhindern und die eine stabile Entwicklung der Wirtschaft weiterhin gewährleisten werden", ergänzte sie. Der Wechselkurs sei für die Entwicklung der Wirtschaft bedeutsam.

Zuvor hatte die SNB überraschend erklärt, die Mindestuntergrenze aufzugeben. Die Schweizer Börse sackte daraufhin bis zu elf Prozent ab.

Der Wirtschaftsausschuss der Schweizer Regierung wird sich am Donnerstagnachmittag zu einer Sitzung treffen. Er werde den Entscheid der Nationalbank analysieren und "zu gegebenen Zeitpunkt" über die Erkenntnisse informieren, sagte Widmer-Schlumpf. Dem Ausschuss unter Leitung von Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann gehören die Finanzministerin sowie Umweltministerin Doris Leuthard an.

Als die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs im Jahr 2011 festgelegt hatte, hatte die Regierung den Schritt begrüßt. Die Landesregierung stehe hinter dem Entscheid, sagte Schneider-Ammann damals. Später bezeichnete er den Mindestkurs als "absolut notwendig".

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte