Schweizer Notenbank plant kein digitales Zentralbank-Geld

Frankfurt/Zürich (APA/Reuters) - Für die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist die Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld derzeit kein Thema. Auch die SNB habe dazu keine Pläne einzuführen, sagte ihr Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Unter anderem würde eine virtuelle Zentralbank-Währung die Aufgabe erschweren, für Finanzstabilität zu sorgen.

Die gehandelten Kryptodevisen würden sich weiterhin in einer Nische bewegen, sagte Zurbrügg. "Sie sind nicht breit akzeptiert als Zahlungsmittel und dienen kaum als Recheneinheit." Genutzt würden sie vor allem zu Spekulationszwecken. Für die Geldpolitik und deren Umsetzung, für den Zahlungsverkehr und für die Finanzstabilität stellten Kryptowährungen wegen ihrer sehr beschränkten Nutzung aktuell kein Problem dar.

Cyberdevisen wie Bitcoin erlebten zuletzt einen Boom. Sie sind allerdings weitgehend unreguliert. Politiker und Finanzaufseher warnen auch wegen der massiven Kursschwankungen vor einem Investment. Zudem werden Kryptowährungen immer wieder mit kriminellen Machenschaften in Verbindung gebracht, ihre Handelsplätze wurden mehrfach von Hackern attackiert.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen