Schweizer Notenbank plant kein digitales Zentralbank-Geld

Frankfurt/Zürich (APA/Reuters) - Für die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist die Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld derzeit kein Thema. Auch die SNB habe dazu keine Pläne einzuführen, sagte ihr Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Unter anderem würde eine virtuelle Zentralbank-Währung die Aufgabe erschweren, für Finanzstabilität zu sorgen.

Die gehandelten Kryptodevisen würden sich weiterhin in einer Nische bewegen, sagte Zurbrügg. "Sie sind nicht breit akzeptiert als Zahlungsmittel und dienen kaum als Recheneinheit." Genutzt würden sie vor allem zu Spekulationszwecken. Für die Geldpolitik und deren Umsetzung, für den Zahlungsverkehr und für die Finanzstabilität stellten Kryptowährungen wegen ihrer sehr beschränkten Nutzung aktuell kein Problem dar.

Cyberdevisen wie Bitcoin erlebten zuletzt einen Boom. Sie sind allerdings weitgehend unreguliert. Politiker und Finanzaufseher warnen auch wegen der massiven Kursschwankungen vor einem Investment. Zudem werden Kryptowährungen immer wieder mit kriminellen Machenschaften in Verbindung gebracht, ihre Handelsplätze wurden mehrfach von Hackern attackiert.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia