Schweizer Notenbank knöpft Banken 1,2 Mrd an Strafzinsen ab

Die Schweizerische Notenbank (SNB) hat im vergangenen Jahr mit ihren Strafzinsen für Banken 1,2 Milliarden Franken eingenommen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Instituts hervor. Die SNB verlangt von Banken für ihre bei der Notenbank geparkten Einlagen ab einem gewissen Freibetrag eine Gebühr von 0,75 Prozent. Damit will sie Anlagen in Franken unattraktiv machen und die aus ihrer Sicht überbewertete Währung schwächen.

Die Banken selbst geben die Kosten zum Teil an Großanleger wie Pensionskassen oder Versicherungen weiter - Privatkunden sind bis auf wenige Ausnahmen nicht betroffen. Um möglichst wenig Strafgebühren zu bezahlen, haben sich die Institute im Jahresverlauf zunehmend auch gegenseitig unter die Arme gegriffen und die Gelder so verteilt, dass die Freibeträge der einzelnen Institute möglichst gut ausgeschöpft sind. Die Grenze, ab der die Gebühr fällig wird, bemisst sich am 20-Fachen der Mindestreserve, die die Banken bei der SNB hinterlegen müssen.

Von Einlagen von insgesamt 468 Milliarden Franken per Ende 2015 waren 171 Milliarden von den Strafzinsen betroffen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los