Schweizer Notenbank knöpft Banken 1,2 Mrd an Strafzinsen ab

Die Schweizerische Notenbank (SNB) hat im vergangenen Jahr mit ihren Strafzinsen für Banken 1,2 Milliarden Franken eingenommen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Instituts hervor. Die SNB verlangt von Banken für ihre bei der Notenbank geparkten Einlagen ab einem gewissen Freibetrag eine Gebühr von 0,75 Prozent. Damit will sie Anlagen in Franken unattraktiv machen und die aus ihrer Sicht überbewertete Währung schwächen.

Die Banken selbst geben die Kosten zum Teil an Großanleger wie Pensionskassen oder Versicherungen weiter - Privatkunden sind bis auf wenige Ausnahmen nicht betroffen. Um möglichst wenig Strafgebühren zu bezahlen, haben sich die Institute im Jahresverlauf zunehmend auch gegenseitig unter die Arme gegriffen und die Gelder so verteilt, dass die Freibeträge der einzelnen Institute möglichst gut ausgeschöpft sind. Die Grenze, ab der die Gebühr fällig wird, bemisst sich am 20-Fachen der Mindestreserve, die die Banken bei der SNB hinterlegen müssen.

Von Einlagen von insgesamt 468 Milliarden Franken per Ende 2015 waren 171 Milliarden von den Strafzinsen betroffen.

Gießhübl/Wiener Neustadt (APA) - Die Food4you gmbh aus Gießhübl/NÖ, Betreiber der Restaurantkette Schnitzelhaus, hat nach Angaben der Gläubigerschutzverbände Creditreform und AKV vom Montag am Landesgericht Wiener Neustadt den Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt. Von der Insolvenz sind bis zu 150 Gläubiger und 44 Arbeitnehmer betroffen. Die Passiva betragen etwa 3,5 Mio. Euro.
 

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Schnitzelhaus-Betreiber hat Konkursverfahren beantragt

Wien (APA/sda) - Die MTH-Gruppe des Industriellen und früheren ÖVP-Obmanns Josef Taus ist auf Expansionskurs und steigt nun auch in den Schweizer Markt ein: Die MTH Retail Group hat heute, Montag, die Schweizer Office-World-Gruppe (OWiba AG) von Migros gekauft, teilte das Unternehmen mit. MTH Retail übernimmt demnach 100 Prozent der Anteile, sämtliche Mitarbeitender sowie die Verkaufsstellen von Office World.
 

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Taus-Gruppe MTH expandiert in die Schweiz

Wien (APA) - Österreichs Wirtschaft ist nach einem starken ersten Halbjahr auch im September gewachsen. Der Konjunkturindikator der Bank Austria stieg auf 3,8 Punkte, den höchsten Wert seit zehn Jahren. Im August waren es noch 3,4 Punkte. In den kommenden Monaten soll es weiter bergaufgehen. Der Wirtschaftsboom macht sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar.
 

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Wirtschaft boomt - Bank-Austria-Indikator steigt auf Zehn-Jahreshoch