Schweizer Notenbank knöpft Banken 1,2 Mrd an Strafzinsen ab

Die Schweizerische Notenbank (SNB) hat im vergangenen Jahr mit ihren Strafzinsen für Banken 1,2 Milliarden Franken eingenommen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Instituts hervor. Die SNB verlangt von Banken für ihre bei der Notenbank geparkten Einlagen ab einem gewissen Freibetrag eine Gebühr von 0,75 Prozent. Damit will sie Anlagen in Franken unattraktiv machen und die aus ihrer Sicht überbewertete Währung schwächen.

Die Banken selbst geben die Kosten zum Teil an Großanleger wie Pensionskassen oder Versicherungen weiter - Privatkunden sind bis auf wenige Ausnahmen nicht betroffen. Um möglichst wenig Strafgebühren zu bezahlen, haben sich die Institute im Jahresverlauf zunehmend auch gegenseitig unter die Arme gegriffen und die Gelder so verteilt, dass die Freibeträge der einzelnen Institute möglichst gut ausgeschöpft sind. Die Grenze, ab der die Gebühr fällig wird, bemisst sich am 20-Fachen der Mindestreserve, die die Banken bei der SNB hinterlegen müssen.

Von Einlagen von insgesamt 468 Milliarden Franken per Ende 2015 waren 171 Milliarden von den Strafzinsen betroffen.

Wien (APA) - Schlechte Arbeitsbedingungen und schwere Umweltbelastungen durch die Leder- und Schuhindustrie bemängeln die NGOs Clean Clothes Kampagne (CCK) und Global 2000. Ein "Label-Check" soll Konsumenten Orientierung beim Schuhkauf liefern und so den ökologischen und sozialen Fußabdruck der Schuhe verringern helfen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.
 

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NGOs bemängeln Umweltbelastung durch die Leder- und Schuhindustrie

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland nähert sich dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge der Hochkonjunktur. Es hob seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr von 2,0 auf 2,3 Prozent und für 2018 von 2,2 auf 2,5 Prozent an. "Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf", erklärten die Kieler Forscher am Donnerstag.
 

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Institut: Deutschland ist in Richtung Hochkonjunktur unterwegs

Washington (APA/Reuters) - In den USA sind die Weichen für die größte Steuerentlastung seit mehr als drei Jahrzehnten gestellt: Die Republikaner im US-Kongress einigten sich auf einen Gesetzesentwurf, über den noch vor Weihnachten abgestimmt werden soll. Nach fast einem Jahr im Amt wäre die Reform der erste große gesetzgeberische Erfolg für US-Präsident Donald Trump.
 

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Trumps Steuerreform bekommt letzten Schliff - Einigung auf Entwurf