Schweizer Notenbank - Nettogewinn im dritten Quartal vervierfacht

Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat heuer im dritten Quartal 2017 dank einer deutlichen Abwertung des Franken und einer guten Entwicklung an den Märkten einen Rekordgewinn erzielt. Von Juli bis September stand unter dem Strich ein Überschuss von 32,5 Mrd. Franken (28,01 Mrd. Euro) - nach einem Gewinn von 7,4 Mrd. Franken im Vorjahreszeitraum, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Die Ergebnisentwicklung der Notenbank hängt maßgeblich von der Entwicklung ihres 761 Mrd. Franken schweren Devisenportfolios ab, das sie im Zuge jahrelanger Interventionen aufgebaut hat. Ziel war es, den Franken mit Käufen von anderen Währungen wie Euro oder Dollar gezielt zu schwächen, um damit die exportorientierte Schweizer Wirtschaft zu stützen.

Doch im Sommer hat sich der Franken deutlich abgeschwächt. Damit war das Devisenportfolio bei der Umrechnung in Franken mehr wert, was zu dem Gewinnsprung beitrug. Für die ersten neun Monate verbuchte die SNB einen Gewinn von 33,7 Mrd. Franken.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro