Schweizer Konjunkturexperten korrigieren BIP-Prognose nach oben

Zürich (APA/sda) - Die schwungvolle Erholung der Wirtschaft stimmt die Schweizer Konjunkturexperten leicht optimistischer als noch im Herbst. Sie erwarten einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,0 Prozent für 2018.

Das teilte die Konjunkturforschungsstelle KOF, die Experten vierteljährlich dazu befragt, am Dienstag mit. Im vierten Quartal 2017 hatten sie noch ein Wachstum von 1,9 Prozent vorausgesagt. Für 2019 gehen die 16 Ökonomen von einem BIP-Anstieg von 1,7 Prozent aus.

Damit sind sie etwas weniger optimistisch als die Experten des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Diese rechnen mit einem Wachstum von 2,4 Prozent im laufenden und 2,0 Prozent im kommenden Jahr.

Die Teuerung dürfte laut der KOF Konsensprognose leicht ansteigen. Die Experten erwarten einen Anstieg der Inflationsrate von 0,8 Prozent in diesem und von 1,0 Prozent im nächsten Jahr.

Die durchschnittliche Prognose der Arbeitslosenquote im Jahr 2018 liegt weiter bei 3,0 Prozent. Die freundliche Konjunktur dürfte sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken. Im Laufe des nächsten Jahres erwarten die Umfrageteilnehmer einen Rückgang auf 2,9 Prozent.

Die langfristigen Erwartungen (fünf Jahre) bezüglich Wirtschaftswachstum, Teuerung und Arbeitsmarkt haben sich seit der letzten Befragung kaum verändert. Erwartet wird ein BIP-Wachstum von 1,6 Prozent, eine durchschnittliche Inflationsrate von 1,2 Prozent sowie eine Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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