Schweizer KMU laut Umfrage weiter in bester Exportlaune

Zürich (APA/awp/sda) - Die Stimmung unter den exportorientierten Schweizer KMU bleibt gut. Laut einer aktuellen Umfrage von Switzerland Global Enterprise (S-GE) erwarten mehr als 60 Prozent aller KMU im vierten Quartal 2018 steigende Exporte.

Der entsprechende Index, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, erreicht per Anfang des Quartals einen Wert von 77 Punkten und ist somit fast so hoch wie der Rekordwert der Umfragereihe, die 2010 gestartet wurde.

Ein positives Bild zeigt auch das Credit Suisse Exportbarometer. Das Barometer, das die ausländische Nachfrage nach Schweizer Produkten abbildet, liegt mit 1,4 Punkten zwar etwas niedriger als in den Vormonaten, aber nach wie vor weit in der Wachstumszone. Den leichten Rückgang des Barometers führen die Ökonomen der Großbank vor allem auf die politische Debatte um das Haushaltsbudget in Italien sowie auf die Befürchtung weiterer Handelsrestriktionen zurück - insbesondere durch die USA.

Diese Entwicklungen würden bis zu einem gewissen Grad die Stimmung der Einkaufsmanager dämpfen, Gründe für einen veritablen Stimmungsumschwung sehe man "zum jetzigen Zeitpunkt" aber nicht, hieß es.

Zwar habe sich im Vergleich zu den vergangenen Monaten die konjunkturelle Ausgangslage für Schweizer Exporteure weiter eingetrübt, doch sei diese Entwicklung weniger ausgeprägt als noch zu Beginn des Jahres, so die CS-Ökonomen weiter.

Gleichwohl sei auch in der nahen Zukunft mit einer wachsenden Nachfrage nach Schweizer Exportgütern zu rechnen. Gemessen an den wichtigsten Einkaufsmanagerindizes dürfte die Industrieproduktion in Europa nämlich weiter wachsen, was sich positiv auf die Nachfrage nach Schweizer Exportgütern auswirke.

Als wichtiges Indiz hierfür verweist die CS auf die wichtigsten Einkaufsmanagerindizes, die für die Industrieproduktion in Europa weiteres Wachstum signalisieren würden. Das würde sich auch positiv auf die Nachfrage nach Schweizer Exportgütern auswirken.

Der mit Abstand wichtigste Exportmarkt ist und bleibt in jeder Hinsicht Deutschland, heißt es weiter. Dahin wollen 81 Prozent der befragten KMU in den nächsten sechs Monaten Waren oder Dienstleistungen ausführen, auf Platz zwei folgt Frankreich. Während sich die Zahlen für Deutschland nur geringfügig verändert hätten, habe Frankreich als Exportdestination eine deutliche Zunahme von 12 Prozent verzeichnet. Dahinter folgt neu Österreich auf Platz drei, sowie die USA und Italien, letztere ebenfalls mit einem deutlichen Anstieg.

Für 2019 rechnet die Credit Suisse mit einer Normalisierung, jedoch im "positiven Sinne", wie die Bank betont. Das rekordhohe Wachstum des laufenden Jahres werde nur schwierig zu halten sein.

New York (APA/Reuters) - Die Erfolgsserie der großen Wall-Street-Banken hält an. Nachdem zuletzt bereits zahlreiche US-Institute glänzen konnten, standen ihnen am Dienstag Goldman Sachs und Morgan Stanley mit ihren Quartalsergebnissen in nichts nach. Allerdings litten alle US-Institute unter dem vergleichsweise schwachen Handel an den globalen Anleihemärkten im Sommer.
 

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Goldman Sachs und Morgan Stanley können glänzen

Peking (APA/dpa) - Nach langer Eiszeit geht China wieder auf Norwegen zu. Bei einem Besuch des norwegischen Königspaares in China sind am Dienstag 25 Wirtschaftsabkommen und mehrere politische Vereinbarungen unterzeichnet worden. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping empfing König Harald und Königin Sonja in Peking an der Großen Halle des Volkes mit militärischen Ehren.
 

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Norwegisches Königspaar besucht China: Wirtschaftsabkommen besiegelt

Wien (APA) - Die Bestellung eines Taxis erfolgt immer öfter via App. Das geht aus einer Umfrage zum Mobilitätsverhalten und Taxinutzung der Wiener Bevölkerung hervor, die der General Manager von mytaxi Österreich und Deutschland, Alexander Mönch, und die Geschäftsführerin von mytaxi Austria, Sarah Lomboj, heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten.
 

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Erst 10,7 Prozent der Wiener bestellen Taxi mit App