Schweizer Hotellerie befürchtet mehr Konkurse

Die Wintersaison ist für 57 Prozent der Hoteliers schlechter verlaufen als im Vorjahr. Einige Hotels werden in nächster Zeit Konkurs anmelden müssen, befürchtet Andreas Züllig, Präsident vom Verband hotelleriesuisse. Vor allem kleineren Betrieben im alpinen und ländlichen Raum dürfte nach dem schwachen Winter die Liquidität ausgehen.

Das schlechte Wintergeschäft wirkt sich auch auf die Arbeitsplätze in der Hotellerie aus. 55 Prozent der Betriebe im alpinen und ländlichen Raum gaben bei einer im Februar durchgeführten Umfrage an, weniger Mitarbeiter zu beschäftigen als im Vorjahr.

Auch für Ostern rechnen 47 Prozent der Hoteliers aus dem alpinen und ländlichem Raum mit einer schlechteren Belegung als im vergangenen Jahr. "Im Kanton Graubünden sind es sogar 80 Prozent", sagte Andreas Züllig am Dienstag in Zürich.

Für die Sommersaison erwarten die Hoteliers jedoch eine bessere Nachfrage. 72 Prozent wollen deshalb ihre Preise stabil halten. Stabile Preise mit entsprechenden Margen sind laut Züllig wichtig, damit die Betriebe laufend in Innovationen investieren können.

Im Vordergrund stehen dabei die Optimierung des Online-Auftritts, die Qualitätssteigerung sowie die Effizienzsteigerung und die Kostenoptimierung. Außerdem setzen die Hoteliers auf die Einführung innovativer Angebote für spezifische Gästegruppen oder Kooperationen untereinander.

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