Schweizer Giroguthaben stiegen auf 383,4 Milliarden Franken

Banken in der Schweiz haben in der letzten Woche bei der Notenbank mehr Geld geparkt. Die sogenannten Giroguthaben der Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stiegen in der Woche zum 12. Juni auf 383,4 Mrd. Franken (366,2 Mrd. Euro), wie die SNB am Montag mitteilte. In der Woche davor hatten sie sich auf 379,9 Mrd- Franken belaufen.

Wichtig ist die Entwicklung der Giroguthaben, weil sie als Indiz dafür gilt, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Zentralbank kauft Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Girokonten gut.

Devisenhändler spekulierten immer wieder, die SNB habe Euro gekauft. Auch nach der Abkehr von dem mehr als drei Jahre geltenden Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken Mitte Jänner wollen die Währungshüter eingreifen, falls wieder eine Geld-Welle auf die Schweiz zurollen sollte. In der Zwischenzeit sollen Strafzinsen Finanzanlagen in der Schweiz unattraktiv machen.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück