Schweizer Giroguthaben stiegen auf 383,4 Milliarden Franken

Banken in der Schweiz haben in der letzten Woche bei der Notenbank mehr Geld geparkt. Die sogenannten Giroguthaben der Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stiegen in der Woche zum 12. Juni auf 383,4 Mrd. Franken (366,2 Mrd. Euro), wie die SNB am Montag mitteilte. In der Woche davor hatten sie sich auf 379,9 Mrd- Franken belaufen.

Wichtig ist die Entwicklung der Giroguthaben, weil sie als Indiz dafür gilt, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Zentralbank kauft Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Girokonten gut.

Devisenhändler spekulierten immer wieder, die SNB habe Euro gekauft. Auch nach der Abkehr von dem mehr als drei Jahre geltenden Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken Mitte Jänner wollen die Währungshüter eingreifen, falls wieder eine Geld-Welle auf die Schweiz zurollen sollte. In der Zwischenzeit sollen Strafzinsen Finanzanlagen in der Schweiz unattraktiv machen.

London/Frankfurt (APA/Reuters) - Angesichts der Gefahr eines harten Brexit schlagen die EU-Bankenaufseher Alarm. Banken müssten sich noch viel stärker auf ein solches Krisenszenario eines britischen EU-Austritts ohne Anschlussvereinbarung vorbereiten, warnte die europäische Regulierungsbehörde EBA am Montag. "Das soll ein Weckruf sein. Die Zeit läuft ab, und in manchen Fällen ist sie abgelaufen", sagte EBA-Direktor Piers Haben.
 

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Aufseher rufen Banken zu mehr Brexit-Vorbereitungen auf

Wien (APA) - Bis Ende 2020 wird es noch dauern, bis die rund 7.000 Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie und in den industriellen Wäschereien einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.500 Euro brutto im Monat bekommen. Die Löhne und Gehälter würden in vier Etappen bis zum 31. Dezember 2020 angehoben, teilten die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp am Montag in einer Aussendung mit.
 

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Beschäftigte in Bekleidungsindustrie bekommen Mindestlohn bis 2020

Donnerskirchen (APA) - Die Wein Burgenland will verstärkt auf Rotweine und "Weinerlebnis" setzen. Das Burgenland werde in Österreich vor allem als Rotweinland gesehen, meinte Geschäftsführer Christian Zechmeister am Montag. Dies hätten Befragungen von Konsumenten, Winzern und Experten ergeben. Auch im Ausland gehe der Fokus in Richtung Rotwein.
 

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Wein Burgenland setzt auf Rotweine und "Weinerlebnis"