Starker Franken: Schweizer Firmen bauen Personal ab

Zürich - Fast drei Viertel der Schweizer Industrieunternehmen haben konkrete Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Frankenaufwertung zu mildern. Die meisten haben den Personalbestand reduziert oder die Arbeitszeiten erhöht. Dies zeigt eine im Mai durchgeführte Umfrage der Großbank Credit Suisse bei Mitgliedern des Fachverbands für Einkauf procure.ch.

Weiter erhöhte ein Drittel der Unternehmen die Einkäufe in Fremdwährungen. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, dass sie die Rechnungen von Schweizer Lieferanten nun ebenfalls in Euro bezahlen.

Zudem sichern sie sich auch vermehrt gegen Wechselkursveränderungen ab. Waren vor der Aufhebung rund die Hälfte der Unternehmen nicht abgesichert, sind es heute nur noch 43 Prozent. Knapp 40 Prozent sichern sich teilweise ab.

Die Unternehmen gehen davon aus, dass sich der Franken längerfristig auf hohem Niveau hält. Nur 32 Prozent rechnet damit, dass sich der Franken binnen eines Jahres abwerten wird. Kurz nach Aufhebung der Untergrenze war noch knapp die Hälfte davon überzeugt.

Insgesamt verlangsamte sich die Industriedynamik nur unwesentlich. Der Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index PMI) lag im Mai mit 49,4 Zählern leicht unterhalb der Wachstumsschwelle.

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Brüssel (APA) - Österreich verzeichnete am Ende des Vorjahres die fünfthöchste Inflation in der EU. Im Dezember 2017 wies Österreich laut Eurostat-Daten vom Mittwoch eine Teuerungsrate (HVPI) von 2,3 Prozent aus. Spitzenreiter waren gemeinsam Estland und Litauen mit je 3,8 Prozent. Einziges Land mit sinkenden Preisen war Zypern (-0,4 Prozent Inflationsrate).
 

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Österreich im Dezember 2017 mit fünfthöchster Inflation in EU

Wien/Linz (APA) - Der Linzer IT-Dienstleister S&T blickt sehr zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2018. Geplant ist ein Umsatzplus von rund 15 Prozent auf knapp 1 Mrd. Euro, die Profitabilität (EBITDA) soll sich um 30 Prozent auf ca. 80 Mio. Euro erhöhen. Verantwortlich dafür ist laut S&T "die erfreuliche Entwicklung des hochmargigen Geschäftssegmentes 'IoT Solutions' sowie der weiter gestiegene Auftragsbestand".
 

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S&T erwartet für 2018 deutliches Ergebnisplus auf 80 Mio. Euro