Starker Franken: Schweizer Firmen bauen Personal ab

Zürich - Fast drei Viertel der Schweizer Industrieunternehmen haben konkrete Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Frankenaufwertung zu mildern. Die meisten haben den Personalbestand reduziert oder die Arbeitszeiten erhöht. Dies zeigt eine im Mai durchgeführte Umfrage der Großbank Credit Suisse bei Mitgliedern des Fachverbands für Einkauf procure.ch.

Weiter erhöhte ein Drittel der Unternehmen die Einkäufe in Fremdwährungen. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, dass sie die Rechnungen von Schweizer Lieferanten nun ebenfalls in Euro bezahlen.

Zudem sichern sie sich auch vermehrt gegen Wechselkursveränderungen ab. Waren vor der Aufhebung rund die Hälfte der Unternehmen nicht abgesichert, sind es heute nur noch 43 Prozent. Knapp 40 Prozent sichern sich teilweise ab.

Die Unternehmen gehen davon aus, dass sich der Franken längerfristig auf hohem Niveau hält. Nur 32 Prozent rechnet damit, dass sich der Franken binnen eines Jahres abwerten wird. Kurz nach Aufhebung der Untergrenze war noch knapp die Hälfte davon überzeugt.

Insgesamt verlangsamte sich die Industriedynamik nur unwesentlich. Der Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index PMI) lag im Mai mit 49,4 Zählern leicht unterhalb der Wachstumsschwelle.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London