Starker Franken: Schweizer Firmen bauen Personal ab

Zürich - Fast drei Viertel der Schweizer Industrieunternehmen haben konkrete Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Frankenaufwertung zu mildern. Die meisten haben den Personalbestand reduziert oder die Arbeitszeiten erhöht. Dies zeigt eine im Mai durchgeführte Umfrage der Großbank Credit Suisse bei Mitgliedern des Fachverbands für Einkauf procure.ch.

Weiter erhöhte ein Drittel der Unternehmen die Einkäufe in Fremdwährungen. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, dass sie die Rechnungen von Schweizer Lieferanten nun ebenfalls in Euro bezahlen.

Zudem sichern sie sich auch vermehrt gegen Wechselkursveränderungen ab. Waren vor der Aufhebung rund die Hälfte der Unternehmen nicht abgesichert, sind es heute nur noch 43 Prozent. Knapp 40 Prozent sichern sich teilweise ab.

Die Unternehmen gehen davon aus, dass sich der Franken längerfristig auf hohem Niveau hält. Nur 32 Prozent rechnet damit, dass sich der Franken binnen eines Jahres abwerten wird. Kurz nach Aufhebung der Untergrenze war noch knapp die Hälfte davon überzeugt.

Insgesamt verlangsamte sich die Industriedynamik nur unwesentlich. Der Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index PMI) lag im Mai mit 49,4 Zählern leicht unterhalb der Wachstumsschwelle.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"