Schweizer Devisenreserven kräftig gestiegen

Der Schweizer Nationalbank SNB berichtet einen Anstieg der Devisenreserven im März um 4,9 Mrd. Franken. Die Euro-Aufwertung dürfe den Wert getrieben haben.

Zürich/Bern - Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im März gegenüber Februar um rund 4,9 Mrd. Franken (4,5 Mrd. Euro) gestiegen. Vor allem die Aufwertung des Euro gegenüber dem Franken dürfte den Wert der Währungsreserven auf 575,8 Mrd. Franken per Ende März hoch getrieben haben.
Der Gesamtbestand der Reserven (exklusive Gold) erreichte am Ende des Berichtsmonats 582,9 Milliarden nach 577,0 Mrd. Franken im Vormonat, wie die SNB am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte.
Die Devisenreserven waren zuletzt meist gestiegen. Im Jänner etwa war ein Plus von 16 Mrd. Franken ausgewiesen worden, im November eines von 11 Milliarden und im Oktober eines von 9,5 Mrd. Franken. Einzig im Februar hatte ein leichter Rückgang von knapp 4 Mrd. Franken resultiert.
Der Anstieg im März dürfte zu einem guten Teil aufgrund der Währungsentwicklungen zustande gekommen sein. Zwar hat sich die hiesige Währung etwa gegenüber dem US-Dollar zwischen Ende Jänner und Ende Februar auf knapp 0,96 von 1,00 verstärkt, was den Gegenwert der US-Anlagen in Franken deutlich gesenkt hat.
Der Euro hingegen legte im Monatsvergleich im Wert zu; und zwar auf knapp 1,0950 von 1,0870 Franken. Ob und wie stark die SNB am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf