Schweizer Börse SIX baut Konzernleitung um

Zürich (APA/sda) - Die Schweizer Börsen- und Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX baut im Rahmen ihrer Neuausrichtung die Konzernleitung um. Neben dem Chef Jos Dijsselhof, der seit 1. Jänner im Amt ist, gibt es nun acht weitere Mitglieder in der Führungsmannschaft. Diese sollen unter Dijsselhof per 1. April 2018 die operative Leitung von SIX übernehmen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Thomas Zeeb soll den neuen Geschäftsbereich Securities & Exchange, der den Handel, Abwicklung und Verwahrung von Wertschriften umfasst, leiten. Christoph Landis, bisher Chef der Swiss Exchange, übernimmt die Führung der IT. Der ehemalige UBS-Kadermann Marco Menotti stößt am 1. März neu zur SIX. Er wird den Bereich Payments leiten. Dieser umfasst die Infrastruktur für den Interbankenzahlungsverkehr, Geldautomaten sowie den kartenbasierten und mobilen Zahlungsverkehr.

Marc Schluep, zuvor Divisionschef der Payment Services, soll das Kartengeschäft zum Bezahlen mit Karten an Ladenkassen leiten. Dieses wird von der Kernorganisation getrennt. Wie bereits im November angekündigt, soll es in ein Gemeinschaftsunternehmen eingebracht werden, an dem die SIX nur noch eine Minderheitsbeteiligung halten wird.

Robert Jeanbart führt weiterhin das Geschäft mit Finanzinformationen. Daniel Schmucki ist Finanzchef, Jochen Dürr Risikochef. Zudem schafft die SIX einen neuen Geschäftsbereich Innovation & Digital, in dem sie ihre Innovationsaktivitäten zusammenzieht. Dieser Bereich wird von Daniel Dahinden geleitet. Robert Bornträger, bisher als Chef der Division Global IT verantwortlich für die Weiterentwicklung und den Betrieb der SIX-IT-Infrastruktur, verlässt das Unternehmen Ende Februar.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen