Schweizer Biotech-Sektor weiter im Aufwind

Schweizer Biotech-Sektor weiter im Aufwind

Der Schweizer Biotech-Sektor ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Nach Angaben des Branchenverbands legten die 279 Unternehmen 2015 umsatzmäßig im Jahresvergleich um beachtliche 5,1 Prozent zu. Die Branche erwirtschaftete 5,1 Mrd. Franken (4,7 Mrd. Euro) Umsatz.

Erneut gestiegen ist auch die Zahl der Arbeitsplätze, wie aus einer Mitteilung der Swiss Biotech Association vom Dienstag hervorgeht. Rund 400 zusätzliche Arbeitsplätze seien 2015 geschaffen worden. Insgesamt seien es nun 15.000, weitere 25.000 bis 30.000 Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern hingen von der Branche ab.

Einen Rekord meldet die Branche unter Berufung auf ihren Swiss Biotech Report gar bei den Kapitalinvestitionen. Diese lagen mit 907 Mio. Franken höher als je zuvor. Der Betrag teilt sich fast je zur Hälfte auf börsennotierte und nicht-börsennotierte Unternehmen auf. Bemerkenswert sei, dass viel Geld in Unternehmen gesteckt worden sei, die sich in der Frühphase befänden, hieß es weiter.

Nachdem sich die Swiss Biotech Association in den vergangenen Jahren über die Auswirkungen der SVP-Zuwanderungsinitiative besorgt gezeigt hatte, streicht sie nun heraus, "dass die Schweiz im internationalen Wettbewerb gut positioniert" sei. Als Beispiel führt der Branchenverband das Projekt der US-Biotechfirma Biogen an, die in Luterbach eine neue Fabrik baut und 400 Stellen schafft.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor