Schweizer Banker verpfänden vor Weihnachten Autos

Büsingen - Dem Kaufrausch in der vorweihnachtlichen Zeit verfallen offensichtlich auch Banker. Um ihren erhöhten Liquiditätsbedarf vor den Festtagen zu decken, verpfänden sie ihre Autos, wie das Auto-Pfandhaus.ch in der deutschen Exklave Büsingen am Dienstag berichtet.

Das 2007 gegründete Auto-Pfandhaus.ch ist laut eigenen Angaben der einzige Schweizer Pfandleihbetrieb, der kurzfristige mit Autos gesicherte Kredite von 3.000 bis maximal 80.000 Franken (2.500 bis 66.500 Euro) gewährt. Und in der Vorweihnachtszeit gehören vermehrt auch Banker zur Kundschaft des Pfandleihbetriebs.

"Den Wunsch nach extravaganten Geschenken, exklusiven Luxusferien oder Christmas-Shopping in New York erfüllen sich Banker gern durch die Verpfändung eines ihrer Autos", wird Cedric Domeniconi, Mitgründer und Partner von Auto-Pfandhaus.ch, in der Mitteilung zitiert.

Für Domeniconi hat dies einen einfachen Grund. "Diese Berufsgruppe möchte den übers Jahr gepflegten Lebensstandard auch zur Weihnachtszeit aufrechterhalten, die Boni werden ihnen aber erst zwischen Februar und April des folgenden Jahres ausbezahlt."

Zudem wollten Banker in dieser Zeit ihren Aktienhandel ankurbeln. Um von der Vorweihnachtsrallye an der Börse profitieren zu können, nähmen sie einen Vorschuss auf ihren Bonus, indem sie eines ihrer oft mehreren teuren Autos kurzfristig und vorübergehend in bare Münze umwandelten.

Domeniconi ist sich auch sicher, dass sich diese Menschen im allgemeinen Konsumrausch vor allem aufgrund des sozialen Drucks geradezu zum Luxus "gezwungen" fühlten. Dieses Phänomen sei aber nicht bloß auf Angehörige der Bankbranche beschränkt. Auch andere Gutverdiener wie Manager und Mitglieder des mittleren und oberen Kaders würden vermehrt vor Weihnachten die Dienstleistungen des Autopfandhauses in Anspruch nehmen.

Der Grund liege bei ihnen allerdings oft woanders. "Wenn das Geld für den 13. Monatslohn der Angestellten nicht reicht, kann bei uns die Liquidität schneller wiederhergestellt werden, als wenn man dazu erst mit der Hausbank lange diskutieren muss", meint Domeniconi.

Das Pfandhaus führt mehrmals pro Jahr Versteigerungen mit nicht ausgelösten Fahrzeugen durch. Es ist allerdings eher die Ausnahme, dass Autos unter den Hammer kommen. Neun von zehn Kunden lösten ihre fahrbaren Untersätze nach der gesetzlichen Minimaldauer von drei Monaten wieder ein, heißt es.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert