Schweizer Banken parken weniger Geld bei der Notenbank

Die Banken in der Schweiz haben in der letzten Woche bei der Notenbank etwas weniger Geld geparkt. Die sogenannten Giroguthaben der Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sanken in der Woche zum 5. Juni auf 379,9 Mrd. Franken (362,57 Mrd. Euro), wie die SNB heute, Montag, mitteilte. In der Woche davor hatten sie sich auf 380,53 Mrd. Franken belaufen.

Wichtig ist die Entwicklung der Giroguthaben, weil sie als Indiz dafür gilt, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Zentralbank kauft Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Girokonten gut.

Auch nach der Abkehr von dem mehr als drei Jahre geltenden Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken Mitte Jänner wollen die Währungshüter eingreifen, falls wieder eine Geld-Welle auf die Schweiz zurollen sollte. In der Zwischenzeit sollen Strafzinsen Finanzanlagen in der Schweiz unattraktiv machen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

Newsticker

Euro fällt wegen Handelskonflikt - Dollar profitiert

Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

Newsticker

Google Home soll jetzt auch österreichische Wohnzimmer erobern

Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab

Wirtschaft

Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab