Schweizer Bank UBS warnt vor Gefahr durch Renditewohnungen

Zürich (APA/sda) - UBS-Immobilienexperten warnen vor dem Risiko des Kaufs von Eigentumswohnungen zu Investitionszwecken. Eine Wirtschaftskrise oder stark steigende Zinsen dürften dieses Segment stärker treffen als selbstgenutztes Wohneigentum, heißt es im neuesten Immobilienblasenindex.

Darin bezeichnet die UBS diese Käufe als "volkswirtschaftliches Risiko". Heute würden Eigentumswohnungen weiterhin in großem Stil zu Investitionszwecken erworben, schreibt die UBS in einer Mitteilung vom Freitag.

Seit Ende 2012 wird knapp jeder fünfte Kreditantrag für Wohnungen gestellt, die vermietet werden sollen. Zwar sei die Nachfrage nach diesen sogenannten Buy-to-let-Investitionen im dritten Quartal minimal gesunken, halten die Immobilienexperten fest. Doch bewege sie sich auf einem langfristig nicht nachhaltigen Niveau.

Die Besitzer erwirtschaften mit diesen Eigentumswohnungen Nettorenditen von 2 bis 3 Prozent. Diese tiefen Nettorenditen bieten laut der UBS kaum einen Sicherheitspuffer gegen steigende Zinsen, Leerstände oder sinkende Mieten.

Dabei können mehrere Faktoren dazu führen, dass sich das Angebot von Eigentumswohnungen in einer Korrekturphase erhöht und den Preisdruck verstärkt. Einerseits werden Investoren, deren Anlagen wenig diversifiziert sind, wahrscheinlich substanzielle Vermögenseinbußen erleiden. Andererseits wird ein Buy-to-let-Objekt schneller verkauft als ein Eigenheim, wenn der Besitzer in finanzielle Schieflage gerät.

Insgesamt steht der Immobilienblasenindex auch im dritten Quartal in der Risikozone, also eine Stufe von der Blase entfernt. Er ist aber leicht von 1,41 auf 1,38 Punkte gesunken. Dies, weil die Preise leicht gesunken sind und die Volumen ausstehender Hypothekarkredite weniger stark zugenommen hat als im Vorquartal. Ein deutlicherer Abbau der Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt werde jedoch durch das schwache Wirtschaftswachstum und sinkende Mieten verhindert, heißt es weiter.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat den Weg für die Unterzeichnung eines Handels- und eines Investitionsabkommen mit Vietnam frei gemacht. Wir zeigen, dass wir uns "entschlossen für eine möglichst rasche Umsetzung dieser Abkommen einsetzen", teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Durch das fertig ausgehandelte Abkommen sollen nahezu alle Einfuhrzölle auf Waren zwischen der EU und Vietnam wegfallen.
 

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EU-Kommission: Grünes Licht für Handelsabkommen mit Vietnam

Wien/Warschau (APA) - Der österreichische Baukonzern Porr hat in Polen erneut den Zuschlag für ein Großprojekt erhalten: Das Auftragsvolumen für den 16 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S3 zwischen Bokow und Kamienna Gora betrage 1,35 Mrd. Zloty (rund 315 Mio. Euro), teilte die Porr am Mittwoch mit. Erst im Sommer hatte sich der Konzern einen 116 Mio. Euro schweren Bahnauftrag in dem Land gesichert.
 

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Porr sicherte sich weiteren Großauftrag in Polen

Toronto (APA/AFP) - Nicht nur Fans von Marihuana haben der vollständigen Legalisierung von Cannabis in Kanada entgegengefiebert. Auch die Wirtschaft ist gespannt auf das neue Milliardengeschäft. Kanada ist nun das zweite Land weltweit, in dem Cannabis vollständig legal ist.
 

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Cannabis-Legalisierung in Kanada kann tausende Jobs schaffen